

Ebenfalls wählte die Versammlung den Landtagsabgeordneten Hans-Henning Adler aus Oldenburg zum Delegierten.
Beide Delegierte werden auf dem nächsten Bundesparteitag die Wahl des nächsten Vorstandes unserer Partei aktiv begleiten können.


Die kleinen Entlüftungsschornsteine auf der Neuanlage werden den Geruch in der Umgebung nicht vermindern. Im Gegenteil, bei entsprechender Wetterlage wird es zu einer höheren Belastung kommen. Untersuchungen der tiermedizinischen Hochschule Hannover haben gezeigt, dass die Emissionen derMastställe bis 500Meter weit getragen werden. Die Entlüftung der Ställe hat nicht den Sinn, die Umwelt zu entlasten, sie dienen der Ertragssteigerung der Landwirte. In unbelüfteten Ställen erlangen deutlich weniger Tiere die „Schlachtreife“, weil viele von ihnen vorher an den in den Mastställen erzeugten Bioaerosolen erstickt sind. Bioaerosole (...) führen auch bei Menschen zu schweren Lungen- erkrankungen. Außerdementstehen beträchtliche Mengen an krankheitserregenden Bakterien, die dann über die Entlüftung abgegeben werden. Die krankheitserregenden Bakterien sind durch die Überdosierung von Antibiotika inzwischen multiresistent. Nur ein Geruchsgutachten darf nicht wegweisend für die Zulassung der Neuanlage in Hude sein, schon gar nicht, wenn es von einer berufsständischen Interessengemeinschaft der Landwirte durchgeführt wird. Ein unabhängiges mikrobiologisches Umweltlabor sollte hier Untersuchungen durchführen. Seit 2010 ist im Landkreis Emsland vor der Genehmigung eines Maststalles ein zusätzliches Gutachten über die Keimbelastung erforderlich. Auf Grund der Keimbelastung wird hier ein Mindestabstand von 500 Metern zur nächsten Wohnbebauung empfohlen.




Schröter-Voigt leitet den Ortverband Hude bereits seit dessen Gründung vor zwei Jahren und trug für viele kleinere und größere Aktionen die Verantwortung.
Nach der Vorstandswahl diskutierten die Genossinnen und Genossen die Gestaltung der künftigen Arbeit in Hude. "Der Sitz im Huder Gemeinderat ist das Ergebnis der großartigen Arbeit des Ortsverbandes. Jetzt gilt es, die künftige Ratsarbeit erfolgreich zu gestalten", sagte Veruschka Schröter-Voigt am Ende der Veranstaltung.


Der Bürgerbus hat durchschnittlich 4.500 Fahrgäste jährlich, zu wenig, um rentabel zu wirtschaften. Um es wirtschaftlicher zu machen, soll auf wenig frequentierte Fahrten verzichtet werden. So werden Orte wie Lintel oder Hurrel selten oder gar nicht angefahren. Eben dieses „wirtschaftliche“ Tun hat bislang eine Anerkennung als gemeinnütziger Verein verhindert.
Der stellvertretende Vorsitzende sagte, man wolle das direkte Gespräch mit der Geschäftsleitung des Amtsgerichtes suchen. Am Dienstag, den 13.09.2011 ist eine Mitgliederversammlung geplant, die über die Zukunft des Vereins entscheiden und Klarheit bringen soll.
Eine ZVBN-Förderung ist an die Zusage gekoppelt, dass die Strecke acht Jahre lang bedient werden kann, Anbindung Tweelbäke, Gewerbegebiet. Um Fördermittel vom Zweckverband Bremen / Niedersachsen zu bekommen, wird diese gerichtlich bestätigte Gemeinnützigkeit benötigt.
Man sähe es als gemeinnützig an, wenn ehrenamtliche Fahrer den ÖPNV aufrechterhalten, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Die Gemeinde Hude und der Landkreis müssen gewillt sein, den bis 2015 geltenden Beschluss zu unterstützen; das Projekt Bürgerbus.
Es herrscht Hilflosigkeit, man erhofft sich Klarheit von der anstehenden Mitgliederversammlung. Die ehrenamtlichen Fahrer sollten mehr gewürdigt werden. Wir sollten nicht auf den Bürgerbus verzichten müssen. Er verbindet noch ein kleines bisschen die BürgerInnen von Altmoorhausen, Hurrel und Lintel mit Hude.


Ermutigt durch ein großes Wahlwerbeschild der FDP, welches den Blick von der Langenberger Strasse auf die ehemalige Großverzinkerei anscheinend verdecken soll, fragt sich DIE LINKE in Hude nun, wie die Perspektive für dieses Areal aussehen soll.
„Stark vor Ort“ lautet der Slogan, aber auch „Stark FÜR unseren Ort“? Wenn von den „Wirtschaftsförderer“- Kollegen der FDP der Bürgerbus der Gemeinde als „ökologischen Unsinn“ bezeichnet wird, als was bezeichnen die Kollegen dann dieses brach liegende Gelände? Müsste hier nicht dringend etwas in Sachen Umwelt- und Gewässerschutz getan werden?
Auch stellt sich die Frage, ob und in welcher Höhe Steuergelder der Huderinnen und Huder jährlich durch die gescheiterten Verhandlungen mit dem Eigentümer verloren gehen. Gibt es eventuelle Entschädigungszahlungen durch Veränderungssperren u.ä.?
Warum tut sich hier nichts? Oder anders gefragt: Wie sieht die zukünftige Strategie der Gemeinde aus? Was wird getan, um das Problem zu lösen? Ist eine Lösung überhaupt in Sicht? Müssen wir wirklich bis zum „Sankt-Nimmerleins-Tag“ (NWZ berichtete am 24.02. 2011) warten?


Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden die Fraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE im niedersächsischen Landtag mit dem Fraktionsbus auf dem Huder Wochenmarkt ab 14 Uhr.
Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.


DIE LINKE in Hude ist daher sehr verwundert darüber, dass dessen Betrieb nun aufgrund fehlender Gelder eingestellt werden soll. Damit werden das Engagement der Ehrenamtlichen und die auf den Bürgerbus angewiesenen Bürgerinnen und Bürger frustriert und der Bürgerbus als Teil des Gemeindelebens nicht mit der angemessenen Wichtigkeit honoriert.
Die LINKE in Hude fordert die Gemeinde dringend dazu auf, den Bürgerbus weiter zu unterstützen und sämtliche zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen, nach neuen Lösungen zu suchen und diese mit Nachdruck zu realisieren. Der Verein braucht jede Unterstützung seitens der Gemeinde, die erforderlichen Bedingungen für die Anerkennung als eingetragener Verein zu erhalten.
DIE LINKE in Hude steht dafür, das Huder Bürgerinnen und Bürger - selbstbestimmt und ohne Hilfe anderer - preisgünstig mobil sein können. Das gilt insbesondere für diejenigen, die kein Auto besitzen, in ländlichen Regionen leben, - unabhängig davon, ob sie arm oder reich, jung oder alt, sind.


Doch statt sich dem Willen der Bürger, mit einem einstimmigem (!!!) Votum des Gemeinderats, zu beugen, lassen zwei Ratsherren der CDU mit ihren Enthaltungen den Respekt vor den Huder Bürgern missen. Zwar wurde bereits im Vorfeld und auch während der laufenden Bürgerbefragung deutlich, das einige Ratsherren von dieser Art der Bürgerbeteiligung nicht viel halten, aber selbst die größten Befürworter der großen Lösung (inkl. Kreisel) akzeptieren das Bürgervotum. Lange genug wurde über das Thema diskutiert, Vor- und Nachteile abgewogen, hinter verschlossenen Türen getagt, mit dem Ergebnis eine Bürgerbefragung durchzuführen und deren Votum zu akzeptieren. Warum können die Herren Schnabel und Linnemann, die übrigens von den Huder Bürgern gewählt wurden, nicht die Meinung der Bürger respektieren und mittragen?
DIE LINKE in Hude hingegen steht für eine moderne und zukunftsorientierte Kommunalpolitik, bei der die Bürgerinnen und Bürger aktiv mit einbezogen und respektiert werden. Nur mit den Bürgern kann aktive Demokratie gelebt werden – hier in Hude.


Die Huder Bürgerinnen und Bürger haben ihr Votum abgegeben. Dieses Votum ist selbstverständlich umzusetzen. "Wer jetzt noch eine Hintertür sucht, arbeitet gegen den erklärten Bürgerwillen", so Ratskandidatin Heidemarie Heese (Bild).
Die Politik war Jahrzehnte nicht in der Lage, das Huder Tunnelproblem professionell zu lösen. Jahrzehnte wurde dieses Thema halbherzig und laienhaft bearbeitet und somit auch lange Zeit verschleppt. Die Huder Bürgerinnen und Bürger wollen nach ihrer kürzlichen Abstimmung jetzt das Thema endlich abgeschlossen bzw. umgesetzt wissen.


Der Politikwissenschaftler und Buchautor des Netzwerkes ATTAC erläuterte gekonnt und sachkundig Probleme und zeigte gleichzeitig interessante und zukunftsweisende Lösungen auf. Die Veranstaltung war von den Ratskandidaten der Linken, Veruschka Schröter-Voigt und Martin Kusch organisiert worden.


Das kompetente Quartett weiß, welche Impulse es der Huder Kommunalpolitik geben will: Ein breitgefächertes Themenpotpourri wird in den nächsten Jahren auf dem Plan stehen.
„Wir wollen, dass Hude zu einem familien- und arbeitnehmerfreundlichen Ort wird, in dem ein soziales, solidarisches und gleichberechtigtes Miteinander groß geschrieben wird“, erklärt Veruschka Schröter-Voigt die Vorstellungen der Wahlkandidaten. „Dazu gehören gute Jobs, kulturelle Teilhabe, gute Verkehrsanbindungen, eine vernünftige Schulpolitik, angemessene Kinderbetreuungsmöglichkeiten, und viele andere Bereiche, in denen wir uns einbringen möchten.“Auch seien die Probleme von Umwelt, Landwirtschaft und Tierhaltung, die im ländlichen Raum eine bedeutende Rolle spielen, dringend auf die Tagesordnung der örtlichen Politik zu setzen.
Ein besonderes Augenmerk wollen die Huder Kommunalwahlkandidaten auf die Frage nach Bürgerbeteiligung, echter Demokratie und Transparenz legen, die nach Meinung des Ortsverbandes in den letzten Monaten erhebliche Defizite in der Huder Kommunalpolitik offenbart hat: „Dass Entscheidungen bewusst unter Ausschluss der Bevölkerung hinter verschlossenen Türen getroffen und die Bürgerinnen und Bürger nur zum Schein an politischen Diskussionen beteiligt werden, wie es jüngst im Rahmen des Tunnelstreits geschehen ist, darf nicht mehr passieren“, bekräftigt Schröter-Voigt. „Wir werden dafür sorgen, dass die Meinung der Menschen, die in Hude leben, auch bei Gegenwind in den Rat hineingetragen wird.“


Die Huder Bürgerinnen und Bürger wollen diesen mehrheitlich wohl nicht. Trotzdem versuchte die Huder Politik, allen voran CDU , SPD und FDP, dieses Projekt bevorzugt durchzusetzen.Andere Varianten waren eher nebensächlich. Da war aus Reihen der politischen Randgruppe FDP von einem Bauwerk für die nächsten 100 Jahre die Rede. Sorgen und Bedenken der Bevölkerung, für die CDU, uninteressant. Aber die Huder Bevölkerung wehrte sich, Unterschriften gegen das Projekt wurden gesammelt. Erstmal egal, der Huder Rat plante munter und ohne echten Plan weiter. Aber, der Protest wollte einfach nicht so richtig verstimmen, und dann sind ja auch noch demnächst Wahlen. Also hilft nur eines, in den sauren Apfel beißen und die Bürger einbeziehen, breit und umfassend. Na also, geht doch. Zunächst mal einen Arbeitskreis bilden, setzt sich zusammen aus Politik, Planern, Anliegern. Und damit alles seriös und zeitgemäß rüber kommt, wird eine externe Moderatorin verpflichtet. Schließlich sollen sich ja alle lieb haben, wenn sie denn für den Tunnel sind. Irgendwie müssen die Unruhen in der Bevölkerung ja mal aufhören. Und das Chaos begann erst richtig.
Ganz besonders Clevere dieses Arbeitskreises beschlossen, „wir tagen geheim“. Premiere für Deutschland. Der erste Arbeitskreis mit breiter Bürgerbeteiligung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Jawohl, das schafft Vertrauen, das bedeutet zielgerichtet und konstruktiv arbeiten. Und damit die Tunnelbefürworter auch zusätzlich unterstützt werden, kommen gleich noch zwei „stille Beobachter“ bzw. „Privatpersonen“ hinzu. Einfach so, besser ist besser.
Was wie aus einer schlechten Sitcom klingt, ist die Realität. Leider!
Die Huder Linken lehnen diese Art von Politik ab. Deshalb protestierten wir gegen die Geheimniskrämerei, gegen die Positionierung zusätzlicher Lobbyisten in diesem Arbeitskreis. Einer von ihnen gab auf, er hat „keine Zeit“. Klingt echt überzeugend.
Nach zwei geheimen Sitzungen ringt sich der Arbeitskreis mühsam dazu durch, ruhig mal öffentlich zu tagen, aber nur einmal. Warum, das zeigte diese öffentliche Sitzung eindrucksvoll.
Fragen zur Finanzierung konnten nicht beantwortet werden. Darüber mache man sich Gedanken, wenn das Projekt beschlossen ist. Klingt logisch, denn schließlich kauft jeder normal handelnde Mensch ja auch erst bevor er schaut, ob er das Geld überhaupt hat. Fragen zum Umweltschutz, zum Lärmschutz, zur behindertengerechten Verkehrsführung, wurden nicht beantwortet.


Aus diesem Grund haben auch heute die Huder LINKEN wieder eine Kundgebung organisiert. Vor der Peter-Ustinov-Schule hingen Transparente aus, wurden Flyer verteilt, ergab sich mit Bürgerinnen und Bürgern das ein oder andere Gespräch. Die Menschen in Hude – gleich, welche Meinung sie zu dem Tunnel haben – wünschen und fordern genau jene Öffentlichkeit, für die sich auch DIE LINKE einsetzt. Bisher leider vergeblich, wenn man von dieser einen Ausnahme am heutigen Tag absieht.
„Demokratie kann nicht funktionieren, wenn Sitzungen und Entscheidungsfindungen im Geheimen stattfinden und die Bürgerinnen und Bürger systematisch ausgeschlossen werden“, bekräftigte Ortschefin Veruschka Schröter-Voigt diese neuerliche Aktion. „Da ist es auch nicht damit getan, einmal eine einzige Sitzung öffentlich zu veranstalten und hernach die interessierten Bürgerinnen und Bürger wieder außen vor zu lassen. Wir fordern die politischen Entscheidungsträger in Hude dazu auf, den Huderinnen und Hudern die Teilnahme an jeder Sitzung des Arbeitskreises zu ermöglichen.
Unterstützt wurde die Kundgebung von der Landtagsfraktionsvorsitzenden der LINKEN, Kreszentia Flauger, die der Ansicht ist, dass die Grundidee der Demokratie ad absurdum geführt wird, wenn entscheidende Dinge hinter dem Rücken der betroffenen Menschen entschieden werden. Die Huder Politik solle sich endlich wieder auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: Im Sinn der Menschen vor Ort zu verantwortlich zu handeln, die Bürgerinnen und Bürger und deren Interessen in die eigene Entscheidungsfindung einzubeziehen und einen transparenten Informationsfluss in alle Richtungen zu gewährleisten.


Anlässlich der einzigen öffentlichen Sitzung des Arbeitskreises zum Tunnelstreit am 23.3 ab 18.30 in der Mensa der Peter-Ustinov-Schule, fordert DIE LINKE weiterhin, dass sämtliche noch folgende Sitzungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger geöffnet werden müssen. Transparenz und Öffentlichkeit sind Kennzeichen einer funktionierenden Demokratie, das darf die Huder Politik nicht vergessen. Das oft wiederholte Argument, dass man nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit "konstruktiv arbeiten" könne, weist auf eine nicht existierende Diskussionskultur und Bürgerferne im Huder Rathaus hin. "Wir protestieren gegen diese Art, den Bürgerwillen zu missachten", erklärt Veruschka Schröter-Voigt, Chefin der Huder LINKEN. "Und hoffen natürlich, dass viele Menschen, denen diese Handlungsweise der Huder Politiker ebenfalls gegen den Strich geht, uns bei der Kundgebung unterstützen."
Unterstützt werden die Linken in Hude wieder von der Fraktionsvorsitzenden im Niedersächsischen Landtag, Kreszentia Flauger, die ebenfalls ein Zeichen für echte Bürgerbeteiligung und Transparenz setzten will.
Mittwoch, 23.03.2011 von 18:00 bis 18:45 Uhr
vor der Peter-Ustinov-Schule, Hurreler Weg 2, 27798 Hude
Rednerin ist die Fraktionsvorsitzende im Niedersächsischen Landtag Kreszentia Flauger


CDU-Fraktionschef Horst Linnemann betonte beim Betreten des Rathauses, dass der Arbeitskreis zielführend arbeiten will und deswegen die Bürger, auch nicht als Zuhörer, zugelassen sind.
"Wer für den Bürger aufrichtig arbeiten will, braucht die Öffentlichkeit nicht zu fürchten", betonte die Ortsverbandschefin der LINKEN, Veruschka Schröter-Voigt, "die Bürger haben ein Recht zu erfahren, wer sich wie für die Bürgerbelange im Rathaus einsetzt!"
Wer sich hinter geschlossenen Türen versteckt, darf sich über Spekulationen aller Art nicht wundern. Die Frage, ob der Arbeitskreis wirklich zielführend arbeitet oder ob dort irgendwelche Klüngelgeschäfte verhandelt werden, darf keinem Bürger verübelt werden.


Die Huder Linken wollten mit dieser kleinen Aktion daran erinnern, dass Frauen in unserer Gesellschaft leider noch immer benachteiligt werden. Heute sieht die Wirklichkeit von immer mehr Frauenleben so aus: Erwerbslos oder prekär beschäftigt, d. h. Mini-Jobs, zeitlich befristet, Leiharbeit, niedrige Löhne. Studium mit vielen Nebenjobs und nach dem Abschluss eine endlose Suche nach Jobs, bei denen ihre Qualifikation genutzt und bezahlt wird. Für gleiche Arbeit erhalten Frauen im Schnitt 23% weniger Geld als ihre männlichen Kollegen.
"DIE LINKE als emanzipatorische Partei sucht insbesondere Frauen, die sich uns mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten anschließen. Wir kämpfen für echte Gleichberechtigung, Frieden aber gegen soziale Kälte und Ausbeutung der Natur", so die LINKEN-Chefin Veruschka Schröter-Voigt.


Zweimal wurde bereits die Öffentlichkeit von den breiten Bürgerdialogen im Arbeitskreis zum Tunnelstreit ausgeschlossen, die dritte Sitzung am 09.03.11 soll nun ebenfalls geheim erfolgen. Eine mögliche öffentliche Sitzung ist nun für den 23.03.11 in Aussicht gestellt worden, allerdings werden hier dann wahrscheinlich nur die - hinter verschlossenen Türen ausgehandelten - Ergebnisse vorgestellt. Ob dem Bürger dann Raum zum Dialog gewährt wird?
Transparenz ist für Huder Politiker ein Fremdwort. In der Optik bedeutet dieser Begriff: "ein Objekt was durchschaut werden kann". In der Politik ist Transparenz Voraussetzung für Demokratie. Wenn Handeln, Budgeteinhaltung von jedem nachgeprüft werden dürfen und wenn Gesetze, Regeln und Entscheidungen offen zur Diskussion stehen, werden sie als transparent angesehen und es gibt weniger Gelegenheit für Politiker und Behörden das System in ihrem eigenen Interesse zu missbrauchen.
Pierre Mauroy, französischer Oberbürgermeister von Lille in den Jahren 1973-1981 sagte einmal, " Wenn man ein öffentliches Amt annimmt, muss man Transparenz akzeptieren. Folglich können die Journalisten darüber sprechen und zutreffende Fakten veröffentlichen."
DIE LINKE in Hude steht weiterhin für mehr Öffentlichkeit und Einhaltung der Bürgerrechte und wird daher auch am 9.3.2011 ab 18.00 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Huder Rathaus dafür eintreten und lädt alle Huder Bürger ein, sich anzuschließen.


Vor dem Huder Rathaus protestierten Bürger und Bürgerinnen gemeinsam mit den LINKEN gegen die Geheimsitzung des Huder Tunnel-Arbeitskreises.
Während die Mitglieder des Huder Geheimkreises über einen Seiteneingang ins Rathaus schlichen, stellte sich einzig und alleine die Moderatorin Simone Neddermann den BürgerInnen, GenossInnen und der Presse.
"Falls die Sitzung nächste Woche wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird, stehen wir nochmal hier", versprach Schröter-Voigt den Teilnehmern der Kundgebung.



Hintergrund ist die nicht-öffentliche Sitzung des Arbeitskreises zum Tunnelstreit. Gerade dieses Thema bewegt die Huder Bürger zurzeit wie kaum ein anderes. Daher ist es nicht nachzuvollziehen, dass der Bürger nun, wo es um Annäherung zwischen Tunnelgegnern und Tunnelbefürwortern geht, ausgeschlossen wird. Mehr noch, Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitskreises haben sogar Stillschweigen zu wahren. Die Ortsverbandsvorsitzende in Hude, Veruschka Schröter-Voigt, hofft, dass sich viele Menschen an der Kundgebung beteiligen werden, denn „der Wille der Bürgerinnen und Bürger kann wohl kaum berücksichtigt werden, wenn den Bürgerinnen und Bürgern das Thema systematisch vorenthalten wird“, so Schröter-Voigt.
DIE LINKE fordert daher – völlig unabhängig vom Standpunkt für oder gegen den Tunnel – mehr Transparenz, mehr Öffentlichkeit und vor allem mehr Bürgerbeteiligung von der Huder Politik. Alle Huderinnen und Huder sind herzlich dazu eingeladen, an der Kundgebung teilzunehmen, um ihrem Unmut angesichts der Intransparenz, Ignoranz und Informationsvorenthaltung, die derzeit in der Huder Politik betrieben wird, kundzutun.


"Die Politik darf sich nicht über die Politikverdrossenheit der Mitbürger wundern und sich über die schlechten Wahlbeteiligungen beschweren, wenn man seine Bürger und Bürgerinnen nur an der Wahlurne ernst nimmt", so Veruschka Schröter-Voigt, Sprecherin der Huder LINKEN.
Die Huder LINKEN fordern, dass der "Arbeitskreis zum Tunnelstreit" künftig seine Sitzungen öffentlich abhält, um so zumindest die Teilnahme der Bürger als "stille Zuhörer" sicherzustellen.


Denn das was die Landesregierung mit der Oberschule plant, passt nicht mit dem in Hude, u.a. durch eine Elterinitiative sichtbaren, Elternwillen zusammen. Denn diese Elterninitiative fordert eine Integrierte Gesamtschule für Hude. Diese Eltern wollen eine längere gemeinsame Beschulung ihrer Kinder und nicht eine frühe Festlegung der Schullaufbahn. Und nach wie vor, haben Huder Schüler keine Möglichkeit eine Gesamtschule zu besuchen. Mit der Einführung einer Oberschule in Hude ist diesen Eltern und vor allem deren Kinder in keinster Weise geholfen. Denn mit der Oberschule bekommt das dreigliedrige Schulsystem nur einen neuen Namen und es wird unter dem Dach einer Schule fortgeführt. Die frühe Zuordnung in Haupt-, Real-, und evtl Gymnasialschüler bleibt und somit auch das bisherige System. Auch das Argument der Durchlässigkeit zwischen den Schulformen als ein Merkmal der Oberschule kann für Hude nicht gelten, schließlich wurde und wird im Huder Gemeinderat betont, wie hervorragend die Peter-Ustinov-Schule arbeitet und eben diese Durchlässigkeit zwischen Haupt- und Realschule dort gegeben ist. Wozu also eine Oberschule in Hude? Warum einer neuen Schulform zustimmen, die noch gar nicht durch den Landtag verabschiedet worden ist?
Und vor allem warum interessiert es die Huder Politiker nicht, was ihre Wähler wollen? Eigentlich wäre es logisch, das der Huder Gemeinderat nun auf eine Lösung in der Gesamtschul-Problematik (u.a. Standortfrage) hinarbeitet - im Sinne der Eltern und Schüler.
Denn selbst der Landeselternrat kritisiert das neue Schulmodell. Schließlich kann es nicht die Erwartungen der Eltern erfüllen, die eine längere gemeinsame Beschulung für ihr Kind wünschen. Auch stellt die Oberschule keine Alternative zu den geforderten kleineren Integrierten Gesamtschulen dar. Es sei nicht erkennbar, ob bzw. welche Vorteile eine neue Schulform „Oberschule“ im Vergleich mit den jetzt schon vorhandenen Möglichkeiten der Schulorganisation bringt. Auch die Gewerkschaft der Lehrer, die GEW, findet, dass die „neue Oberschule weder ein attraktives Angebot noch differenzierte Lösungen für ein besseres regionales Schulangebot bieten. Sie zementiert vielmehr das gegliederte Schulsystem unter neuem Namen und verzögert notwendige Schritte zur Ausgestaltung eines vollständigen und wohnortnahen pädagogisch hochwertigen Bildungsangebotes insbesondere im ländlichen Raum“.
Huder Eltern wünschen sich eine Gesamtschule in Hude und eine Oberschule ist nunmal keine IGS. Bei der Oberschule werden Zeugnisnoten, Sitzenbleiben und Abschulen die Regel bleiben, während Lernentwicklungsberichte und ein längeres Offenhalten des Bildungsganges des Kindes nicht als pädagogische Elemente der Oberschule vorgesehen sind. Aber genau das wünschen sich nun mal ein großer Teil der Eltern und Schüler.
Hude braucht keine Oberschule, Hude braucht eine IGS!



"Unsere Solidarität ist bei den streikenden Kolleginnen und Kollegen", so Schröter-Vogit, "wer auch immer glaubt, dass Streik wie Urlaub ist, sollte sich hier mal bei Sturm, Regen und Kälte Tag und Nacht hinsetzen!"
Die Huder LINKEN wünschen den ArbeitskämpferInnen weiteres Durchhaltevermögen bis zum Abschluß ihres Tarifvertrages.


Auch wenn der kommende Castortranport in aller Munde ist, darf man nicht vergessen, dass es eine ständige radioaktive Gefahr auch für Hude gibt.
Das Atomkraftwerk in Esenshamm ist bereits 32 Jahre alt und der letzte Störfall war erst wieder im Oktober 2010. Sollte es dort einmal zu einem GAU (größter anzunehmender Unfall) kommen, so müsste Hude binnen 3 Stunden evakuiert werden, da Esenshamm nur 40 km weit weg ist.


Hernach überreichte Gerdes der Ortsverbandsvorsitzenden Veruschka Schröter-Voigt im Namen des Kreisverbandes einen Blumenstrauß, um sich für die gute und zuverlässige Arbeit zu bedanken.
Der noch junge Ortsverband blickt auf ein Jahr erfolgreicher Arbeit zurück. Die Huder beteiligten sich nicht nur an zahlreichen Aktivitäten, wie der 120-km-Menschenkette, der Maidemo in Oldenburg, der Demo für die Milchbauern in Oldenburg und der Anti-Nazi-Demo in Wildeshausen, sondern organisierten auch in ihrem Ort zahlreiche eigene Aktionen. So sammelten sie beispielsweise Unterschriften für das Volksbegehren für gute Schulen und unterstützten die Landtagsabgeordnete Kreszentia Flauger während ihrer mobilen Sprechstunden. Auch die Rollstuhlfahrer-Aktion am Huder Bahnhof, mit der auf die Problematik der fehlenden Barrierefreiheit hingewiesen werden sollte, hatte seinerzeit für einigen Wirbel gesorgt. Besonders viel Fleiß und Kraft wurden in das Sommerfest gesteckt, das im August 2010 auf dem Schützenplatz veranstaltet wurde. Neben Live-Musik, vegetarischem Mittagessen, Kuchen und Getränken gab es für die Besucherinnen und Besucher auch allerlei Attraktionen, beispielsweise eine Hüpfburg für die Kinder, die bei den Kleinen ganz hoch im Kurs stand. Auch auf dem Bürgerfest in Hude Anfang September 2010 war der Ortsverband mit einem eigenen Stand vertreten, um auf die skandalöse Massentierhaltung aufmerksam zu machen. Dank des Engagements der Huder Genossinnen und Genossen konnte binnen weniger Monate erreicht werden, dass die Linken auch in Hude mittlerweile zum Stadtbild gehören. Die Sitzungen finden regelmäßig statt und können mit konkreten Ergebnissen punkten: Neben lebhaften Diskussionen über politische und kommunalpolitische Belange werden auch Workshops zu verschiedenen Themen veranstaltet, auch die enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit linken Kreisverbänden und anderen linken Organisationen ist beispielhaft. Den Huder Linken liegt es am Herzen, sich um die Belange ihres Ortes und der Menschen, die dort leben, zu kümmern und ein Stück weit den Gedanken von sozialer Gerechtigkeit in ihre Gesellschaft vor Ort hineinzutragen.
Der Kreisverband Oldenburg-Land ist stolz auf seinen Ortsverband, der in so kurzer Zeit so viel erreicht hat. Unabhängig und selbstständig bringen die Huder Genossinnen und Genossen ihre Ziele voran, setzen sie tatkräftig ihre Ideen um. Auch zukünftig steht für den Ortsverband Hude einiges auf dem Programm. Im Oktober werden die Huder Linken die Oldenburger bei ihrer Demo „Krach schlagen statt Kohldampf schieben“ unterstützen, im November werden sie sich an der Großdemo gegen Atomkraft in Gorleben beteiligen. Auch das politische Geschehen in Hude wird der Ortsverband weiterhin beobachten und nicht nur vor dem Hintergrund der Kommunalwahl 2011 zum Anlass nehmen, um sich und ihre Vorstellungen von einer sozialeren, gerechteren und menschlicheren Gesellschaft einzubringen.


Warum wir glauben, dass Ministerin Grotelüschen als "Tierschutzministerin" nicht geeignet ist, teilten wir gerne den Huder Mitmenschen mit. Die Reaktion der meisten Menschen beim Studieren unserer Stellwand war eindeutig: Massentierhaltung ist nicht erwünscht.

Es gab natürlich aber auch Kritiker unserer Ausstellung. Die Kritik richtete sich meisten gegen die Veröffentlichung der schrecklichen Bilder. Eine heftige Reaktion durften wir kurz vor dem Schluss erleben. Uns wurde vorgeworfen, dass wir verfälschte Bilder zeigten. Grotelüschen sei genau richtig auf ihrem Ministerposten und Massentierhaltung sei ein Segen für die Landwirte. Obwohl der "gute" Mann sich nicht vorstellen wollte, stellte sich heraus, dass es sich um ein Ratsmitglied der Huder CDU-Fraktion handelte.
Natürlich gab es nicht nur ernste Diskussionen, sondern auch viel Spaß für die jüngsten Mitmenschen. Das rote Glücksrad wurde immer und immer wieder gedreht. Es leuchteten die Augen, als das Rad auf den LINKEN Glücksfeldern stehen blieb. Eine kleine Belohnung bekam natürlich jede/r GewinnerIn, egal ob groß oder klein.
Die Linken besuchten aber auch den Stand der Reservisten. Nachdem sich unser Kreissprecher Holger Gerdes dort kurz vorgestellt hatte und einen Flyer "Raus aus Afgahnistan" der Bundestagsfraktion überreichte, verteilte er dort sein "Friedensmaterial" an die Besucherinnen und Besucher des Bürgerfestes. Es nicht wirklich raus, warum bei dieser Aktion die Menschen so nett lächelten. War die nette Ausstrahlung des Kreisverbandssprechers so ansteckend oder war es eine Art Schadenfreude, dass sich ein LINKER direkt vor dem "Bundeswehrstand" aufstellte?
"Wir bleiben hier in Hude am Ball", versprach Ortsverbanssprecherin Veruschka Schröter-Voigt immer wieder den interessierten Menschen an unserem Infostand.


Trotz schlechter Wetterprognose kamen die Helferinnen und Helfer um die Pavillons, das Festzelt, die Bühne und die Hüpfburg aufzubauen. Pünktlich um 10:00 Uhr war dann endlich „Party“ angesagt. „Für die Kinder den Spaß und für die Erwachsenen die Infos“, beschrieb Veruschka Schröter-Voigt das Motto für das Fest der Linken.
Die Kinder nutzten das zahlreiche Angebot der Spiele. Wie zu erwarten wurde die Hüpfburg sofort von den Kleinen gestürmt. Die Erwachsenen konnten in dieser Zeit die Chance nutzen und neben dem LINKEN-Infostand auch die Infostände unserer Gäste besuchen. Attac, DALI (Delmenhorster Arbeitsloseninitiative), Klimazentrum Kirchhatten und die Zeitung „Junge Welt“ standen für interessante Gespräche zur Verfügung.
Für das leibliche Wohl war natürlich gesorgt. Selbstgebackener Kuchen in vielfältiger Anzahl aber auch Bratwurst und Pommes wurden angeboten. Als Highlight entpuppte sich aber das köstliche Chili Sin Carne (vegetarisches „Chili Con Carne“). „Ganz vorsichtig habe ich vom Chili Sin Carne probiert und dann zweimal Nachschlag genommen“, sagte Hobbykoch Lutz Denis Kupke der nun gerade nicht als Veganer bekannt ist.
Leider setzte der Regen dann doch noch ein, sodass die Bühne für die Live-Band Katja Oppenkowski nicht nutzbar war. Kurzerhand wurde improvisiert, und ohne elektronische Hilfsmittel trat die Gruppe im Festzelt auf. Unsere Gäste waren ausnahmslos begeistert", bestätigte Kreszentia Flauger (MDL) am Schluss der Veranstaltung.
DIE LINKE. HUDE: Familien-Sommerfest 2010 

Die Huder LINKEN konnten sich gestern aus erster Hand rund um das Projekt "Shared Space" informieren. Ein spannender Vortrag mündte in eine lebhafte Diskussion. "Wir lernten, dass Shared Space nicht nur ein Konzept zur Verkehrsberuhigung ist, sondern besonders das soziale Miteinander der Menschen wiederbeleben wird", so Ortsverbandssprecherin Veruschka Schröter-Voigt.


Mehrmals wurde sie verwundert gefragt, warum die LINKEN vor Ort sind, wo doch kein Wahlkampf sei. "Wir Linken sind immer für die Menschen zu sprechen, nicht nur im Wahlkampf!" so die Antwort von der Fraktions-Chefin Flauger.
Kreszentia Flauger und das Team aus Hude hatten aber natürlich auch ein wichtiges Anliegen an die Mitmenschen. Sie warben für das Volksbegehren für gute Schulen und sammelten fleißig Unterstützerunterschriften.



Ortsverbandssprecherin Veruschka Schröter-Voigt (im Bild vorne) führte die Genossinnen und Genossen zum Kundgebungsplatz, wo sie sich dann in den Demonstrationszug einreihten.
„Ich war begeistert, auf dem Kundgebungsplatz knapp 700 „bunte“ Menschen zu treffen, die sich lautstark gegen die Nazis versammelt hatten“, so die Ortsverbands-Chefin.


Mir ist völlig unverständlich, warum sich der Ausschuss nicht deutlich an dem Willen der Eltern orientiert. Dieser fordert freie Schulwahl und somit den Zugang zu einer Gesamtschule für Huder Schüler. Um das Problem des Schulstandortes zu umgehen, wäre es das Naheliegenste die Peter-Ustinov-Schule in Hude in eine IGS umzuwandeln. Somit hätten wir in Hude eine Sekundarstufe 1, die auch für Schüler aus den umliegenden Gemeinden zu besuchen ist, und somit wäre der Schulstandort Hude trotz sinkender Schülerzahlen auf Jahre gesichert. Ich finde es bedenklich, dass Mitglieder des Ausschusses an der Schulform des dreigliedrigen Schulsystems, also an der Peter-Ustinov-Schule als Realschule/Hauptschule festhalten wollen, obwohl der Elternwille etwas anderes fordert.
Der Antrag, den Einzugsbereich der neu errichteten IGS in Wardenburg auch für Huder Schüler zu öffnen, ist völlig wirkungslos. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt steht fest, dass die Anmeldungen für das nächste Schuljahr an der IGS Wardenburg, die Anzahl der zu vergebenden Plätze deutlich übersteigen. Wo der Ausschuss da noch Huder Schüler unterbringen will, ist mehr als fragwürdig.
Ebenso ist mir schleierhaft, warum der Bürgermeister, der ausdrücklich davon sprach Hude als Standort stärken zu müssen, sich nicht deutlich für eine IGS in Hude aussprach. Es ist davon auszugehen, das die Existenz einer Gesamtschule in Hude unseren Ort deutlich interessanter für zuziehende Familien macht.


Immer mehr Verbraucher können sich einen kostendeckenden Preis für landwirtschaftliche Erzeugnisse nicht mehr leisten. Aber wo Verlierer sind, da sind auch Gewinner. Gewinner sind die Discounter und großen Supermarktketten.
Auf den Osterburger Markt in Oldenburg trafen jetzt Erzeuger und Verbaucher zusammen, um gemeinsam gegen ihre Situation zu demonstrieren. Die Kundgebung wurde von ver.di, der ALSO und dem BDM organisiert. DIE LINKE unterstütze als einzige Partei dieses Veranstaltung.
"Verbraucher und Erzeuger lassen sich nicht länger gegeneinander ausspielen", so Kreisverbandssprecherin Katharina Lindner. "Wir brauchen Löhne, von denen wir auch kostendeckende Preise zahlen können". Lindner freute sich besonders über die rege Teilnahme der GenossInnen aus Hude.


Gemeinsam mit den Kollegen der Gewerkschaften demonstrierten unsere GenossInnen aus Hude gegen Hungerlöhne und Leiharbeit. Der Demonstrationszug startete in Oldenburg vom DGB-Haus in der Kaiserstraße in Richtung Bahnhof. Über die Donnerschweer Straße ging es dann zum Pferdemarkt zur Wallstraße. Der Demonstrationszug endete auf dem Rathausmarkt.
Nach der Kundgebung informierte sich Veruschka an den verschiedenen Infoständen der Gewerkschaften über die aktuelle Situation der KollegInnen in Hude und umzu.
"Es wird Zeit, dass sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Einzelgewerkschaften in großer Zahl organisieren, damit der modernen Sklaverei endlich ein Ende gesetzt wird!", meinte Veruschka am Schluss der Veranstaltung.


Für den Ortsverband Hude war es einfach selbstverständlich, an dieser großartigen Aktion teilzunehmen. "Die Regierung darf dieses große Signal gegen die Atomkraft jetzt nicht einfach ignorieren!", so die Ortsverbandschefin Veruschka Schröter-Voigt (links im Bild).

Ein überparteiliches Bündnis hat einen Gesetzentwurf geschrieben, weil durch die von der niedersächsischen Landesregierung beschlossenen Veränderungen des Schulgesetzes die Lernbedingungen erheblich verschlechtert werden:
Die Schulzeit an Gymnasien wurde von neun auf acht Jahre verkürzt, das bedeutet alle Schülerinnen und Schüler müssen nach acht Jahren das Abitur ablegen. Auch an Gesamtschulen ist das Turbo-Abitur nach acht Jahren nun Pflicht.
Die Einrichtung von Gesamtschulen wurde erschwert. Sie dürfen nur noch gegründet werden, wenn langfristig genug Schülerinnen und Schüler für fünf Parallelklassen vorhanden sind.
„Diese Veränderungen im Schulgesetz verschlechtern die Bildungschancen aller Kinder“, sagt Veruschka Schröter-Voigt, die im Huder Ortsverband der LINKEN die kommunale Bildungspolitik bearbeitet. „Ganz besonders aber werden Kinder aus so genannten bildungsfernen Schichten benachteiligt, die keine Eltern haben, die ihnen bei der Bewältigung des Lernstoffs helfen oder teure Nachhilfestunden bezahlen können“, ist sich die Pädagogin sicher.
Wer persönlich Unterschriften sammeln will, der kann sich Listen der Initiative aus dem Abgeordnetenbüro von Kreszentia Flauger zusenden lassen. Das Büro ist telefonisch unter 0 44 31 / 70 51 49 erreichbar.

Die Kindertagesstätten würden finanziell zu wenig gefördert, es gäbe zu große Gruppen und zu wenig ErzieherInnen. Dieser Mangel an Geld für die Kinder sei umso unverständlicher, da das Engagement in Hude, Fördertöpfe für das Wasserbüffel-Projekt anzuzapfen (NWZ berichtete), ungebrochen sei. „Es kann nicht sein, dass Geld für die Wasserbüffel da ist, aber im Hinblick auf eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung nur auf die hohe Verschuldung hingewiesen wird“, sagte Flauger. „Die Ursache dafür kann eigentlich nur in der zu geringen Bedeutung liegen, die den Kindertagesstätten entgegengebracht wird. Eine Verschiebung der Prioritäten ist dringend angezeigt.“ Kreszentia Flauger, die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, stand am Mittwoch, den 27.01.2010 mit dem Fraktionsbus am Bahnhofsvorplatz in Hude, um mit den Menschen über aktuelle Probleme und Wünsche zu sprechen. Sie wurde von einigen Genossinnen und Genossen bei ihrer mobilen Sprechstunde unterstützt.

Schon die Anreise mit der Bahn gestaltete sich nicht ganz einfach. In Oldenburg mussten sich die Rollstuhlfahrer den Einstieg in den Zug nach Hude erzwingen.
Als Mensch ohne Behinderung macht man sich nur sehr selten Gedanken, welche Hürden von Rollstuhlfahrer tagtäglich genommen werden müssen. Es fängt an, dass man sich mit den Bahnmitarbeitern auseinander setzen muss, ob oder ob man nicht in einem Zug nutzen darf, und wo man dann den Zug auch wieder verlassen darf.
Nachdem sich die Rollstuhlfahrer in Oldenburg endlich den Zug nach Hude nutzen durften, wurde ihnen mitgeteilt, dass ein Ausstieg in Hude nicht möglich ist. Das Zugpersonal war wohl von den vielen Pressevertretern überrascht, die neben den Mitgliedern der LINKEN und Vertreter des Huder Rolli-Treffs auf dem Bahnsteig warteten.
Natürlich haben unsere Gästen in Hude den Zug verlassen. Und wo gesunde Menschen einfach gedankenlos den Zug aber auch den Bahnhof verlassen können, haben Rollstuhlfahrer ein fast unüberwindbares Problem.
"Es ist nicht weiter hinnehmbar, dass der Bahnhof Hude laut Planung auch in den nächsten Jahren für viele Menschen mit Gehbehinderung nur sehr eingeschränkt oder gar nicht erreichbar ist", sagt Veruschka Schröter-Voigt, unsere Ortsverbandssprecherin in Hude.

Die LAG begrüßt ausdrücklich die Bereitschaft der Gemeinde Hude für die Umsetzung der barrierefreien Gestaltung des Bahnhofs sogar „in finanzielle Vorleistung zu gehen“ ! Es zeigt sich deutlich wie falsch schon die Teilprivatisierung der Bahn war und was erst für Folgen für die Allgemeinheit zukommen, wenn es erst zu einer vollständigen Privatisierung gekommen ist. Die fatale Entscheidung, an der auch sog. Sozialdemokraten beteiligt waren, es einem an Profitmaximalisierung interessierten Konzern zu überlassen wann, wie und wo auf Bahnhöfen gegen Menschenrechte verstoßen wird ist verfassungsrechtlich extrem bedenklich. Denn in Art. 1 GG heißt es: die Würde des Menschen ist unantastbar. Wie antastbar diese Würde war, wurde den Rollifahrern deutlich, als sie mit tatkräftiger Hilfe des Bürgermeisters die Treppen des Huder Bahnsteigs im Rollstuhl heruntergewuchtet wurden.
Aus der Vorbemerkung der Bundesregierung zu einer großen Anfrage der Partei DIE LINKE i.Bezug auf barrierefreie Bahnhöfe geht klar hervor wer das Sagen hat : …“ die im Wettbewerb am Verkehrsmarkt operierenden Eisenbahnunternehmen haben die Bedingungen für die Herstellung der Barrierefreiheit im Einzelnen in eigener unternehmerischer Verantwortung zu regeln und darüber zu entscheiden, welche Art Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit ergriffen und zu welchen Zeitpunkten Investitionen von ihnen aufzubringen sind.“
Hier kann man sehen, dass die Bedingungen des Marktes über denen des Volkes, der Menschenrechte und sogar der Verfassung gestellt werden.
Dass dabei eng mit Behindertenselbsthilfeverbänden zusammengearbeitet worden sein soll, ändert daran auch nichts, denn der Fehler liegt im System.
Uwe Wypior
Sprecher der LAG
Selbstbestimmte Behindertenpolitik
DIE LINKE. Landesverband Niedersachsen

Gemeint war die recht zögerliche Umsetzung der UN-Behinderten-Konvention. Nicht nur Rollstuhlfahrer sondern auch ältere Menschen, Schwangere und Mütter mit Kinderwagen sind in ihrer Mobilität in Hude stark eingeschränkt, wenn sie auf die Bahn angewiesen sind.
Der Bahnhof Hude gehört zur Klasse 5, welches zur Folge hat, dass der anerkannte Erholungsort Hude auch in den nächsten 3 Jahren für viele Menschen per Bahn nur sehr eingeschränkt errreichbar ist.
"Wir werden uns mit diesen Vertröstungen nicht länger abfinden, unsere Stimme erheben und weitere Bahnhöfe inspizieren !" versprach Uwe Wypior und forderte die Teilnehmer auf, dass sie sich am 03.12.2009 (Weltbehindertentag) um 12:21 Uhr auf Gleis 3 an der Bahnhofsinspektion in Hude beteiligen.
Wann wird der anerkannte Erholungsort Hude für alle Menschen mit der Bahn erreichbar sein ?
Warum überlässt man die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben einem profitorientiertem Unternehmen und wer begleitet das Verfahren ?

Die Pädagogin Veruschka Schröter-Voigt wurde von den Mitgliedern des neuen Huder Ortsverbandes einstimmig zur Sprecherin gewählt. Die Neunundzwanzigjährige will sich vor allem für die Errichtung einer Gesamtschule in Hude einsetzen, denn "gleiche Bildungschancen für alle", so Schröter-Voigt, "ist die Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit." Eine Gleichverteilung der Chancen sei aber nur durch eine Überwindung des dreigliedrigen, Ungerechtigkeit fördernden Schulsystems zu erreichen.
"Auch in Hude soll eine bessere und faire Bildungspolitik einziehen", erklärte die Sprecherin des Ortsverbandes Hude. "Unter anderem wird sich der neue Ortsverband der Linken dafür engagieren."
Der Bundestagskandidat Edgar Di Benedetto gehörte zu den ersten Gratulanten, und freute sich, dass der frisch gegründete Ortsverband sofort seine Arbeit aufnahm, um die letzten Wahlkampfaktivitäten zu koordinieren.

Trotz seines vollen Terminkalender ließ es sich unser Bundestagskandidat Edgar Di Benedetto nicht nehmen, den Infostand pünktlich um 10:00 Uhr zu eröffnen, bevor er zu einer Podiumsdiskussion weiter musste.
"Die herzliche Stimmung der Besucher am Infostand zeigte mir, dass jetzt auch DIE LINKE in Hude angekommen ist", so die Organisatorin Veruschka Schröter-Voigt. Veruschka freute sich, dass am Sonntag zwei Menschen ihren Eintritt in unsere Partei dokumentiert hatten.


