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  • Es ist nicht zu fassen – 67 Jahre nach dem Ende des Nazi-Regimes immer noch die Augen zu!


    Kreszentia Flauger, 08.05.2012

    Kreszentia Flauger, MdL

    Heute sind meine beiden Anträge auf Umbenennung von Straßen im Stadtentwicklungs-Ausschuss behandelt worden. Ich hatte für diese Beratung mit einigem gerechnet, aber meine schlimmsten Befürchtungen sind noch übertroffen worden, im Anschluss an die Erläuterungen zum Hintergrund mehr dazu.


    Beantragt hatte ich die Umbenennung der Bürgermeister-Petermann-Straße in Wildeshausen sowie Recherchen über Bürgermeister Müller-Bargloy, nach dem ebenfalls eine Straße benannt ist, zu dem aber die Lage nicht so eindeutig ist. Hermann Petermann trat bereits 1930 in die NSDAP ein und wurde im Februar 1931 NSDAP-Ortsgruppenführer, höchst freiwillig, zu einer Zeit, als es noch keinen Druck in dieser Richtung gab. Von 1933 bis 1945 war er Bürgermeister von Wildeshausen. In dieser Zeit wurden „Stürmer“-Kästen aufgestellt, in denen das antisemitische Hetzblatt ausgehängt wurde, die Juden in Wildeshausen wurden verpflichtet, einen gelben Stern zu tragen, damit man sie schon von weitem erkennen konnte, die Geschäfte jüdischer Mitbürger wurden gekennzeichnet, damit „anständige“ Deutsche dort nicht kauften, die Wildeshauser Juden wurden aus Wildeshausen nach Bremen vertrieben und wurden später ermordet. Noch im April 1945, als die Briten den Wildeshauser Raum erreichten, grüßte Petermann mit „Heil Hitler“. Zwar ist es richtig, dass Petermann sich in einigen Fällen für Verfolgte des Naziregimes eingesetzt hat, aber dokumentiert sind auch Fälle, in denen er dies unterließ. Sein Engagement scheint sich nach persönlicher Bekanntheit gerichtet zu haben und ist wohl nicht einem grundsätzlichem Bemühen um Schutz der Verfolgten entsprungen. Nach dem Krieg ließ er jede Distanzierung und selbstkritische Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit vermissen. Im Gegenteil, ganz unverhohlen warb er bei seinem Antritt zur Landtagswahl 1967 damit, dass er 1933 – 1945 Bürgermeister in Wildeshausen war. Wenn er auf seine Vergangenheit angesprochen wurde, dann reagierte er ungehalten. 1964 wurde Petermann vom Kreistag zum Landrat gewählt, 1968 wurde er mit einer Stimme Mehrheit, mit der Stimme des NPD-Vertreters, vom Stadtrat zum Bürgermeister gewählt. (alle Informationen über Petermann nach: „Die doppelte Karriere von Bürgermeister Hermann Petermann“, erschienen im Oldenburger Jahrbuch 2007.)

    Gleich zu Beginn der Ausschussitzung meldete sich ein Bürger in der Einwohnerfragestunde und beschwerte sich, was ich da „lostreten“ würde, dass Petermann doch viel gutes getan habe, dass manche nicht mehr leben würden, wenn Petermann sich nicht für sie eingesetzt hätte und dass die FDP erfreulicherweise schon Verantwortung gezeigt habe und die anderen das hoffentlich auch tun würden. Die Äußerung zur FDP bezog sich auf Äußerungen der FDP gegen eine Straßenumbenennung, die vor ein paar Tagen in der Presse erschienen.

    Nach Aufruf des Tagesordnungspunktes habe ich meine Anträge begründet, auch unter Bezug darauf, dass sich das Ende des Naziregimes heute zum 67. mal jährt. Nach Ausführungen zu Petermann, siehe oben, habe ich zur Einordnung ausgeführt, dass ich es für entscheidend halte, dass sich Petermann nie von seinem Verhalten distanziert hat, sondern noch unverhohlen mit seiner Vergangenheit als Mitverantwortlicher des Regimes geworben hat. Weiter habe ich ausgeführt, dass ich für das schon geäußerte Argument, eine Straßenumbenennung sei lästig für die Anwohner, zwar Verständnis habe, dies aber nicht ausschlaggebend sein dürfte.

    Dann folgte die Debatte, in der sich die Ratsfraktionen zu meinen Anträgen äußerten. Da taten sich wirklich Abgründe auf, die ich in dieser Tiefe nicht erwartet hatte. Lediglich die Grünen sprachen sich klar und engagiert für eine Umbenennung der Bürgermeister-Petermann-Straße aus. Die UWG schlug wenigstens noch die Ergänzung der Straßenschilder durch ein aufklärendes Schild vor, war aber gegen eine Umbenennung. Völlig ablehnend positionierten sich CDU, FDP und SPD.

    Ein Argument war, dass man Petermann doch nicht für sein Funktionärstum in der Nazizeit mit einem Straßennamen geehrt habe, sondern für seine guten Taten nach 1945, die nicht näher ausgeführt wurden. Was ist das für ein Argument bezogen auf jemanden, der offensichtlich noch Jahrzehnte nach Kriegsende keine Einsicht zeigte? 1945 als Stunde null anzusehen und alles vorher abzuspalten, halte ich für völlig unangemessen in der Frage, nach wem Straßen benannt sein sollten. Da muss eine Gesamtsicht auf das Leben des betreffenden Menschen erfolgen.

    Mehrfach wurde angeführt, dass ja schließlich der Stadtrat sich 1982 bei der Entscheidung, die Straße nach Petermann zu benennen, bewusst entscheiden habe und wir das doch nun heute nicht neu zu bewerten hätten. Ach? Warum nicht? Muss die Entscheidung damals richtig gewesen sein, nur weil sie ein Stadtrat getroffen hat? Noch leicht getoppt wurde dieses fragwürdige Argument noch von dem Hinweis, dass wir uns ja nun nicht deshalb mit alten Ratsentscheidungen befassen müssten, weil es nun mit der Linken eine weitere Partei im Rat gäbe.

    Im Zuge der durchgängigen Argumentation, dass Petermann doch in Ordnung war, kam dann auch sozusagen als Beweis dafür, dass er ja schließlich in freien Wahlen zum Landrat und zum Bürgermeister gewählt wurde. So etwa sinngemäß: Wenn er nicht ein guter Mann gewesen wäre, wäre er doch von den Leuten nicht gewählt worden. Wahrscheinlich war auch die rechtsextreme Sozialistische Reichspartei, die 1951 bei der Landtagswahl 27,6 Prozent der Wildeshauser Stimmen erhielt, eine gute Partei, denn sonst hätten sie doch nicht so viele gewählt, oder? Das ist wirklich kein Argument und auch hier wieder werden Entscheidungen anderer als Ausrede dafür angeführt, sich keine eigene Meinung bilden zu müssen. So fiel überhaupt mehrfach die Bemerkung, man könne das doch alles nicht beurteilen. Ich sage: man kann schon, man will aber nicht.

    Ein besonders billiges Argument war, es gäbe schließlich wichtigeres, womit sich der Rat zu befassen hätte, zum Beispiel das Schwimmbad und anderes, wir hätten doch wirklich andere Probleme. Das ist natürlich ein plattes Totschlagargument, das man natürlich bei jeder unliebsamen Debatte anführen kann, das aber ausgerechnet heute und zu diesem Tagesordnungspunkt genannt wurde.

    Mit einer einzigen Gegenstimme von Traute Sandkuhl für die Grünen stimmte der Ausschuss mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und UWG für die Beibehaltung des Namens Bürgermeister-Petermann-Straße.

    Die Debatte zur Umbenennung der Bürgermeister-Petermann-Straße zeigt in einem erschreckenden Ausmaß, dass es im Stadtrat wenig Bereitschaft gibt, sich mit dem Nationalsozialismus in Wildeshausen auseinanderzusetzen. Lieber verdrängt man, lieber beruft man sich auf andere, die doch sicher alles klug entschieden haben, lieber spaltet man unangenehme Teile der Vergangenheit ab, hält sich raus und drückt sich vor eigener Meinungsbildung. Das Risiko, dass auf dem Boden einer solchen Ignoranz menschenverachtende Ideologien wieder Fuß fassen können, ist nicht zu unterschätzen. Oder wie der Philosoph George Santayana sagte: "Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." Es gibt in Wildeshausen noch viel an Erinnerungsarbeit zu tun.


    zum Hörbeitrag des Nordwestradios [hier klicken]


    zum NWZ-Online Artikel [hier klicken]


    Weser Kurier: Nazi-Namen bleiben im Stadtbild [hier klicken]


    Wildeshauser Zeitung: Flauger - „Tiefe Abgründe“ [hier klicken]


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    Zur Absage des Festivals „Rock gegen Rechts“


    Kreszentia Flauger, 03.05.2012

    Kreszentia Flauger, MdL

    Der Arbeitskreis „Bunt statt Braun“ hat also die Vorbereitungen für das für den 12. Mai geplante Festival „Rock gegen Rechts“ eingestellt. Die Arbeitsgruppe ärgert sich über die Verwaltung, weil die gefordert hatte, dass auch an Erwachsene bei dem Festival kein Alkohol ausgeschenkt wird. Die Verwaltung ärgert sich über die Arbeitsgruppe, weil sie die Reaktion nicht verstehen kann, und der Bürgermeister fragt, ob Beduhn noch der richtige Vorsitzende für den Arbeitskreis sei. Dazu ist zunächst einmal zu sagen, dass die Pressemeldung, die von Ralf Beduhn und Nils Hesse versandt wurde, sichtbar keine einsame, unabgestimmte Reaktion des Vorsitzenden des Arbeitskreises war, so dass eine solche Personalisierung nicht passt.


    Den aus der Pressemeldung zitierten Ausführungen ist deutlich zu entnehmen, dass es hier ein grundsätzlicheres Problem gibt und es nicht allein um die Frage des Alkoholausschanks geht. Im Arbeitskreis „Bunt statt Braun“ engagieren sich Menschen gegen Rassismus und rechtes Gedankengut und erwarten dafür zu Recht Unterstützung. Die Formulierung „Behinderungen und Gängelungen“ lässt aber darauf schließen, dass sie sich eben in ihrem Engagement nicht unterstützt fühlen, und zwar so sehr nicht unterstützt fühlen, dass sie verärgert das geplante Festival streichen. Sie führen aus, dass sie es als widersprüchlich erleben, wenn in Wildeshausen beim Gildefest inklusive Kinderschützenfest dem Alkohol intensiv zugesprochen wird, aber bei einem „Rock gegen Rechts“-Festival alkoholische Getränke verboten sein sollen. Das passt in der Tat schlecht zusammen, zumal Prävention gegen Alkoholsucht kaum darin bestehen kann, erwachsenen Menschen Alkoholkonsum zu verbieten.

    Und die Organisatoren erleben ebenfalls als widersprüchlich, dass – von ihnen jedenfalls so empfunden – ihnen in ihrem Engagement Steine in den Weg gelegt werden, aber andererseits eine Straße in Wildeshausen nach einem Bürgermeister benannt ist, der bereits 1939 bis 1945 unter den Nazis Bürgermeister war. Der Zusammenhang mag auf den ersten Blick konstruiert erscheinen, ist es aber nicht. Ich zitiere aus einem Leserbrief einer verärgerten Anwohnerin der Bürgermeister-Petermann-Straße, der am vergangenen Freitag in der Wildeshauser Zeitung erschienen ist: „Vor der ganzen Namens-Diskussion wusste wohl kaum jemand den Namen des Bürgermeisters Petermann zuzuordnen“. In der Tat scheint es bei der aktiven Aufarbeitung von nationalsozialistischer Geschichte in Wildeshausen noch einiges zu tun zu geben. Die Festival-Organisatoren engagieren sich auch aus diesem Grund. Da ist es nachvollziehbar und muss auch nicht als Unterstellung an die Verwaltung gewertet werden, wenn sie dieses gesellschaftliche Thema dann ansprechen, wenn sie den Eindruck einer Behinderung ihres Engagements gewinnen.

    Die Differenzen zwischen dem Arbeitskreis „Bunt statt Braun“ in Wildeshausen einerseits und der Verwaltung der Stadt andererseits werden sich jedenfalls nicht beheben lassen, indem der Vorsitzende des Arbeitskreises abgesetzt wird. Da ist wohl eher ein intensives, klärendes Gespräch nötig. Es wäre Wildeshausen zu wünschen, dass ein Weg zu einer guten Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Arbeitskreis „Bunt statt Braun“ gefunden wird, denn das Engagement gegen Rassismus und Gewalt ist zu wichtig, um es zu riskieren.


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    Wildeshauser Bürger wünschen sich Hundefreilaufflächen


    Peter Gruschke, 02.05.2012

    Peter Gruschke

    Nach der niedersächsischen Gesetzeslage besteht zwischen dem 01.04. und dem 15.07. eines jeden Jahres ein genereller Leinenzwang für Hunde, was eine enorme Einschränkung für Hund und Hundehalter bedeutet.


    Ich will hier nicht über den Leinenzwang philosophieren, da gibt es ganz unterschiedliche Meinungen und in den einzelnen Bundesländern ganz unterschiedliche gesetzliche Regelungen.

    Mir geht es darum, dass unsere Hunde in der Brut-und- Setzzeit ungeleint nicht in der freien Natur herumtoben dürfen.

    Wir kommen den Bedürfnissen unserer Hunde durch diese Einschränkung nicht nach.

    § 2 des deutschen Tierschutzgesetzes postuliert, dass die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so eingeschränkt werden darf, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Gemeinschaftsbedürfnisse der Tiere sind insofern zu beachten.

    Da uns Hundehaltern keine Möglichkeit geboten wird, unsere Hunde gemäß dieser Gesetzeslage zu halten, bitten wir die Stadt Wildeshausen um ein entsprechendes Handeln, dass uns ein tierschutzgerechtes Halten unserer geliebten Vierbeiner ermöglicht. Es ist einfach für uns Hundehalter unakzeptabel, dass über 3,5 Monate kaum oder nur sehr eingeschränkte Kontakte zu anderen Hunden möglich ist und der Bewegungsdrang eines jeden Hundes nicht ausgelebt werden kann. Insofern wünschen wir uns von der Stadt ausgewiesene Freilaufflächen für unsere Hunde.

    Peter Gruschke
    Sprecher DIE LINKE. Wildeshausen


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    Schlecker-Mitarbeiterinnen unterstützen - Unterschriften sammeln


    Katharina Lindner, 06.03.2012

    Kreszentia Flauger, MdL

    Die Gewerkschaft ver.di ruft angesichts der akut gefährdeten Arbeitsplätze in dem Unternehmen Schlecker zur Solidarität mit den "Schlecker-Frauen" auf. Fast 12.000 Beschäftigte - fast ausschließlich Mitarbeiterinnen - könnten bei Schlecker bald ihren Arbeitsplatz verlieren. Sie benötigen Unterstützung von Seiten der Politik und der Bevölkerung im Rahmen eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses. Deshalb hat ver.di eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, durch die Menschen ihre Solidarität mit den Schlecker-Mitarbeiterinnen bekunden können.


    Die Landtagsabgeordnete und LINKE-Ratsfrau (Stadtrat Wildeshausen) Kreszentia Flauger unterstützt diese Aktion: In ihrem Büro in der Sögestraße 10 in Wildeshausen liegen Unterschriftenlisten aus, in die sich ab sofort jeder eintragen kann, der den Mitarbeiterinnen und der Gewerkschaft im Kampf um die Arbeitsplätze zur Seite stehen möchte. Das Büro ist montags (9 - 17 Uhr) und mittwochs (9 - 13 Uhr) geöffnet.


    "Jede Unterschrift ist hilfreich", sagte Kreszentia Flauger. "Hier kann jede Bürgerin und jeder Bürger mit wenig Aufwand einen Kampf unterstützen, in dem es für viele Frauen und ihre Familien derzeit um die Existenz geht."


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    Hermi, Hermi über alles


    Johannes Hönke, 05.03.2012

    Artikel zur Straßenumbenennung in Wildeshausen - aus dem Oldenburger Lokalteil


    Der Oldenburer Rat will die Historiker der Universität mit der Analyse von Straßennamen beauftragen. Wie wenig Beachtung mancherorts der Wissenschaft geschenkt wird, zeigt das Beispiel Wildeshausen im Landkreis Oldenburg.


    Er war der Hermi aus der Wildeshauser Schützen-Gilde, der Hermi von der Feuerwehr. Aber Hermann Petermann war als FDP-Politiker auch Bürgermeister in Wildeshausen – 1968 war das. Und weil er zuvor auch noch Landrat gewesen war, hat sich der Rat der Stadt 1982 dafür entschieden, eine Straße nach Hermi zu benennen. Seitdem gibt es die Bürgermeister-Petermann-Straße. Während andernorts die Debatte um Straßennamen, wie den der Hedwig-Heyl-Straße in Oldenburg, langsam ins Rollen kommt, scheinen die Wildeshauser entweder geschlafen zu haben, oder sie haben mit aller Kraft die Augen geschlossen.


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    Nach Nazi-Enthüllungen: DIE LINKE fordert Umbenennung von Straßen in Wildeshausen


    Kreszentia Flauger (MdL), 16.01.2012

    Kreszentia Flauger, MdL

    Die Wildeshauser Landtagsabgeordnete und Ratsfrau Kreszentia Flauger fordert die Umbenennung der Bürgermeister-Petermann-Straße und der Bürgermeister-Müller-Bargloy-Straße in Wildeshausen.


    Anlass ist der jetzt von der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen vorgelegte Bericht zur NS-Vergangenheit früherer Landtagsabgeordneter, der den ehemaligen Wildeshauser Bürgermeister Heinrich Müller-Bargloy als Stahlhelm-Mitglied seit 1924, NSDAP-Mitglied, Untergruppenführer beim Reichsluftschutzbund und anderes mehr entlarvt. Die Linksfraktion im Landtag hatte die Untersuchung im Jahr 2008 angeschoben mit der von ihr herausgegebenen Broschüre „Braune Wurzeln - Alte Nazis in den niedersächsischen Landtagsfraktionen von CDU, FDP und DP“. Der damals von den Linken beauftragte Historiker Hans-Peter Klausch hatte mehr als 70 belastete Abgeordnete recherchiert; die Historische Kommission kommt nun auf mehr als 200 – und der in Wildeshausen mit einer Straßenbenennung geehrte Müller-Bargloy ist einer von ihnen. Flauger machte deutlich: „Die Untersuchung zeigt vor allem: Müller-Bargloy war nicht nur ein sogenannter Mitläufer, also einfaches Parteimitglied. Er hatte Führungspositionen in den Organisationsstrukturen des Nazi-Regimes.“

    Ein weiterer Fall eines ehemaligen Wildeshauser Bürgermeisters mit führender Position im NS-Regime ist Hermann Petermann, nach dem ebenfalls eine Wildeshauser Straße benannt ist. Petermann war von 1933 – 1945 Bürgermeister in Wildeshausen, nachdem er bereits 1931, also noch vor der Machtübernahme, NSDAP-Ortsgruppenleiter wurde. Flauger hält die spätere erneute Wahl Petermanns zum Bürgermeister im Jahr 1968 für ein bemerkenswertes Beispiel von Karriere ehemaliger Nationalsozialisten: „In Petermanns erste Bürgermeisterzeit von 1933 bis 1945 fiel die Zerstörung der Wildeshauser Synagoge und die Deportation von Wildeshauser Juden in das KZ Sachsenhausen. Für beides trägt er zumindest Mitverantwortung.“

    Flauger kündigte einen Antrag an den Stadtrat an, mit dem sie die Umbenennung der Bürgermeister-Petermann-Straße und der Bürgermeister-Müller-Bargloy-Straße sowie die Sammlung von Vorschlägen der Wildeshauser Bürgerinnen und Bürger für neue Straßennamen erreichen will. „Ich halte es für untragbar, dass Wildeshauser Straßen nach Nazis benannt sind. Sicher fallen den Menschen, die hier wohnen, verdienstvollere Persönlichkeiten ein, nach denen wir unsere Straßen benennen können.“


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    LINKE will Traglufthalle über Kurbad statt Neubau – zugunsten von Kinderbetreuungszeiten und sozialen Einrichtungen


    Kreszentia Flauger, 07.11.2011

    Kreszentia Flauger, MdL

    Die Linke in Wildeshausen hat Änderungsvorschläge zum Hauhaltsentwurf 2012 vorgelegt. Sie will die eingestellten 10 Millionen Euro für den Kurbad-Neubau auf zwei Millionen Euro reduzieren. Kreszentia Flauger, Ratsfrau der Linken im Stadtrat, begründet den Änderungsantrag: „Wenn wir die jetzt vorgesehenen 10 Millionen für den Kurbad-Neubau im Haushalt belassen, können viele andere wichtige Vorhaben nicht durchgeführt werden. Dazu gehören notwendige Ausweitungen der Betreuungszeiten in Kindergärten, Bau-, Einrichtungs- und Sanierungsmaßnahmen an Schulen, Kindergärten, Spielplätzen, Haltestellen und Straßen und sinnvolle Förderungen sozialer Einrichtungen. Es wäre unverantwortlich, für einen Schwimmbadneubau auf Jahre hinaus wichtige Aufgaben der Stadt in den Bereichen Bildung, Soziales und Infrastruktur zu unterlassen.“ Flauger ist der Meinung, dass Städte und Gemeinden aktuell chronisch unterfinanziert sind: „Ich finde es tragisch, dass Städte und Gemeinden sich zur Zeit nur entscheiden können, welche eigentlich erforderlichen Aufgaben sie vernachlässigen. Das wird sich leider auch nicht ändern, so lange die Bundesregierung lieber mehr als 30 Milliarden jährlich für den Verteidigungshaushalt ausgibt und Steuergeschenke an Hoteliers verteilt, statt das nötige Geld an die Kommunen zu geben.“


    Die Linke schlägt als Konsequenz aus der Finanzlage der Stadt vor, statt des Kurbad-Neubaus eine Traglufthalle zu kaufen und die dafür erforderlichen Bauarbeiten durchzuführen. Diese könne jeweils für die kalte Jahreszeit das Freibad überdachen und so das Schwimmen auch im Winter ermöglichen. Für Flauger ist das der richtige Kompromiss: „Eine Kreisstadt braucht ein für alle zugängliches Ganzjahres-Schwimmbad, in dem Kinder schwimmen lernen können, Vereine trainieren können und Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit Sport treiben können. Wir können da auch nicht auf Nachbarorte verweisen, das würde die Kinder ausgrenzen, deren Eltern aus finanziellen oder zeitlichen Gründen nicht die Möglichkeit haben, ihre Kinder dort hinzubringen. Aber wir brauchen keinen teuren Neubau, um all diese Bedürfnisse abzudecken. Die Traglufthallen- Variante reicht dafür aus und lässt gleichzeitig genug Luft im Haushalt für andere wichtige Dinge.“


    Mit einem weiteren Änderungsantrag will die Linke für mehr Transparenz der Politik sorgen: „Wir haben einen Betrag von 5000 Euro beantragt, von dem die Stadt die technische Ausrüstung für eine Internetübertragung der Ratssitzungen und öffentlichen Ausschusssitzungen beschaffen soll. So können Interessierte die Beratungen und Entscheidungen live verfolgen und sich ein Bild davon machen, wie und von wem ihre Interessen vertreten werden.“


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    DIE LINKE: Aktion für die Umwelt – Alte Handys abgeben


    Katharina Lindner, 01.10.2011

    Kreszentia Flauger (MdL)

    Die Landtagsabgeordnete und künftige Wildeshauser Ratsfrau Kreszentia Flauger ruft die Menschen im Landkreis Oldenburg dazu auf, ihre alten Mobiltelefone in Flaugers Wahlkreisbüro abzugeben. Sie möchte sich damit an der von der Deutschen Umwelthilfe ins Leben gerufenen Aktion „Althandys zu schade für den Müll“ beteiligen und bittet um Unterstützung. Die Sammelaktion findet im Zeitraum vom 01. Oktober 2011 bis zum 31. Oktober 2011 statt. Ausgediente Handys und Smartphones können zu den üblichen Bürozeiten (montags von 9 bis 17 Uhr, mittwochs von 9 bis 13 Uhr) in der Sögestraße 10 in Wildeshausen abgegeben werden und werden dann von Kreszentia Flauger an die Deutsche Umwelthilfe geschickt.


    Etliche Millionen alte Handy landen in Deutschland in der Schublade oder im Restmüll, obwohl die Rohstoffe sinnvoll wiederverwertet werden könnten. Die Möglichkeit der Verwertung ist bei gesonderter Sammlung viel höher als die übliche Sammlung auf dem Wertstoffhof, die verschiedene Elektro-Altgeräte umfasst. Noch funktionsfähige Geräte können sogar nach Löschung aller persönlichen Daten weiterverwendet werden. Ein Handy einfach in den normalen Müll zu geben, ist kein guter Weg der Beseitigung: Für die Umwelt entsteht durch die in solchen Geräten enthaltenen Schadstoffe eine große Belastung. Aus diesen Gründen möchte Kreszentia Flauger dazu beitragen, möglichst viele ausrangierte Mobiltelefone zu sammeln und dadurch ein kleines Stück zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz beizutragen.


    „Bitte unterstützen Sie mich bei dieser Aktion, indem Sie mir Ihre ausgedienten Geräte vorbei bringen“, wendet sich Kreszentia Flauger an die Bürgerinnen und Bürger, „das ist eine wirklich sinnvolle Aktion, die kaum Aufwand bereitet, aber viel zum Schutz unserer Umwelt beitragen kann.“ Schon über 700 Initiativen und Umweltgruppen haben sich bisher an dieser Sammlung beteiligt.


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    Hoffentlich der letzte Anti-Atom-Spaziergang in Wildeshausen


    Holger Gerdes, 06.06.2011

    Noch vor 5 Monaten behauptete die Bundesregierung eindringlich, dass ein Atomausstieg nicht möglich sei. Selbst die alten Atomkraftwerke wurden als absolut sicher bezeichnet.



    Der Sinneswandel der Bundesregierung wurde nicht durch überzeugende Argumente verursacht, sondern durch die vielen Menschen, die Montag für Montag auf die Straßen gingen um ihren Unmut gegen Atomkraft lautstark zu äußern. Es ist die Macht der Straße, die einer Bundesregierung den richtigen Weg aufzeigt.


    DIE LINKE im Landkreis Oldenburg dankt den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich bei den vielen Aktionen immer und immer wieder beteiligt haben. "Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Bundesregierung auf den rechten Weg zu bringen", meint Kreisverbandsprecherin Katharina Lindner am Ende des letzten Montagsspazierganges. "Falls aber schwarz-gelb versuchen sollten, den Atomausstieg wieder zu kippen, sind wir alle sofort wieder auf der Straße", versprach Lindner.


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    Kandidatenliste für die Kommunalwahl in Wildeshausen steht


    Katharina Lindner, 23.05.2011

    Am Sonntag, den 22.05.2011 hat der Ortsverband der LINKEN in Wildeshausen seine Liste für die Kommunalwahl aufgestellt. Spitzenkandidatin ist Kreszentia Flauger, die für DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag den Fraktionsvorsitz innehat und dort als Sprecherin für Europa, Medien und Frauenpolitik zuständig ist. Auf Platz zwei der Liste wurde der gelernte Tischler Stephan Klär gewählt. Der pensionierte Diplomsozialarbeiter Peter Gruschke kam auf Platz drei. Platz vier wird von dem Kaufmann Claus Trautmann besetzt, auf den Platz fünf wurde Hans-Georg Meier, der derzeit als Kraftfahrer tätig ist, gewählt. Der parteilose IT-Fachmann Volker Beyer vertritt DIE LINKE auf dem sechsten Listenplatz.


    „Jeder von uns, der in den Stadtrat gewählt wird, möchte Zeit und Energie investieren, um etwas hier vor Ort zum Positiven zu verändern“, erklärte Kreszentia Flauger nach der Wahl. „Der Stadtrat in Wildeshausen braucht eine starke linke Kraft, um das große Potential unserer Heimatstadt endlich angemessen auszuschöpfen. Wir setzen uns für eine familien- und umweltfreundliche Stadt ein, in der es Spaß macht zu leben.“


    Dazu planen die Kommunalwahlkandidaten nach einer erfolgreichen Wahl eine ganze Reihe von konkreten Vorschlägen aus den Bereichen Soziales, Umwelt, Kultur, Arbeit, Bürgerbeteiligung, Tourismus und anderen relevanten Themen in die Kommunalpolitik einbringen, deren Umsetzung aus Wildeshausen eine Stadt machen würde, die den hier lebenden Menschen ein Gefühl von einem wirklichen Zuhause vermittelt und den Menschen, die hier ihren Urlaub verbringen, Erholung, Unterhaltung und Abwechslung bietet.


    „Uns liegen die Bürgerinnen und Bürger am Herzen“, bekräftigte Kreszentia Flauger. „Deshalb sind wir uns einig, dass die Interessen und Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt der Kommunalpolitik stehen müssen und würden nach dieser Maßgabe unsere Ratsarbeit gestalten.“

    Spitzenkandidatin Kreszentia Flauger nahm die ersten Glückwünsche von Jürgen Laugwitz (Sprecher der Wahlkommission) entgegen

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    4. Montagsspaziergang in Wildeshausen


    Holger Gerdes, 02.05.2011

    Der Protest der Wildeshausener Bürger lässt nicht nach. Rund 100 Menschen demonstrierten lautstark gegen die Atompolitik der Bundesregierung.


    Die Menschen wollen nicht das Risiko der Kernspaltung tragen. Die jüngsten Vorfälle haben bewiesen, dass diese Technik nicht beherrschbar ist.


    Selbst nach dem Unfall in Fukushima werden Atomkraftwerke ohne eine ausreichende Haftpflichtversicherung betrieben. Die Kosten eines Super-Gau werden einfach auf die Allgemeinheit abgewälzt. Den Haftpflichtversicherern ist das Risiko zu hoch, aber der Bevölkerung wird das Märchen der sicheren und sauberen Atomkraft erzählt.


    Teilnehmer des 4. Montagssparziergang in Wildeshausen

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    Atomkraft zum Fressen gern...


    2. Wildeshausener Montagsspaziergang gegen die Laufzeitverlängerung


    Holger Gerdes, 07.03.2011

    Die Wildeshausener mögen Atomkraftwerke, aber nur wenn sie aus Kekse sind. Friedlich, laut und zahlreich zogen die Gegner der Laufzeitverlängerung zum zweiten mal durch Wildeshausen.


    Gegen die Mehrheit der Bevölkerung hält die schwarz-gelbe Bundesregierung an ihren Atomplänen fest. Sie will zu Gunsten der Interessen von RWE & Co. die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern - und den Bundestag möglicherweise noch im September darüber entscheiden lassen, vermutlich ohne Bundesrat.


    Wir sagen: Schluss jetzt! Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik.


    Atomkraftwerke abschalten - und zwar jetzt!


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    Wildeshausen erwacht zur "richtigen" Kreisstadt


    Holger Gerdes, 07.02.2011

    Für Wildeshausen sind Protestaktionen noch eine Besonderheit. Oftmals müssen die Menschen aus dem Landkreis nach Hannover oder Berlin reisen, um ihren Unmut wirkungsvoll zu zeigen.


    Die Unzufriedenheit der Menschen vor Ort wächst. Der Ausstieg aus dem Atomausstieg verrät das Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger. Veraltete Atomkraftwerke sollen zur Profitsteigerung der Energiekonzerne länger am Netz bleiben.

    Fünf Schüler aus Wildeshausen wollen dieses Risiko nicht mittragen. Sie organisierten für heute den ersten Montagsspaziergang gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Es war erfrischend, die jungen Menschen miterleben zu dürfen, mit welcher Dynamik sie für ihren Protest eintraten. Diese Dynamik steckte die rund 150 Teilnehmer an. Mit Sprechchören gingen die Demonstranten vom Marktplatz in Richtung Kreishaus. Dort wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Punsch, Tee und Gebäck gereicht.


    v. l. n. r.: Axel Brammer (SPD) und Kreszentia Flauger (DIE LINKE)

    Der Rückweg führte am FDP- und CDU-Büro in Wildeshausen vorbei. Beide Parteien ignorierten den Protestmarsch der Bürgerinnen und Bürger. Bei der FDP waren die Lichter bereits aus und die CDU schaffte es noch, die Fenster zu schließen. Dass es auch anders geht, bewiesen die Landtagsabgeordneten Axel Brammer (SPD) und die Landtagsfraktionsvorsitzende Kreszentia Flauger (DIE LINKE). Beide Abgeordnete begleiteten den Demonstrationszug.


    Es ist schon fast Tradition, dass sich nach solchen Aktionen einige Teilnehmer im Wahlkreisbüro von Kreszentia Flauger treffen und gemeinsam über das Erlebte sprechen.


    Auf der Schlusskundgebung meinte ein Teilnehmer: "Endlich wird aus Wildeshausen eine richtige Kreisstadt!", und freute sich, dass die Demonstration so viele Teilnehmer hatte.


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    Staatsanwaltschaft ermittelt wegen illegaler Beschäftigung gegen Wildeshauser Schlachterei, an der Ministerin Grotelüschen 14 % Anteile besitzt


    Katharina Lindner M. A., 01.12.2010

    Über den letzten Skandal um Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (Puten-Grotelüschen: "Wir brauchen keine sogenannten Tierschützer wie PETA") ist noch nicht einmal richtig Gras gewachsen, da werden schon die nächsten Vorwürfe gegen die Ministerin, deren Familie sich gewinnbringend in der Fleischindustrie betätigt, erhoben:


    Laut dem NDR-Magazin „Menschen und Schlagzeilen“ ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg gegen den in Wildeshausen ansässigen Schlachtbetrieb Geestland Putenspezialitäten GmbH und Co. KG wegen des Verdachts der Beihilfe zur illegalen Arbeitnehmerüberlassung. Recherchen des Senders haben nach eigener Aussage unzumutbare Arbeits- und Lebensbedingungen für die dort beschäftigten Osteuropäer aufgedeckt. Die Arbeitnehmer, dem Betrieb von einem Subunternehmen aus Sofia / Bulgarien überlassen, sollen zu sechst oder acht in einem Zimmer hausen, teilweise bis zu 16 Stunden am Tag anstrengende Akkordarbeit leisten und mit einem Stundenlohn von nur fünf Euro abgespeist werden. Die Schlachterei soll gegen die gesetzliche Vorgabe, die werkvertraglich gebundenen Mitarbeiter aus dem Ausland nicht die gleichen Tätigkeiten erledigen zu lassen wie fest angestellte deutsche Arbeitnehmer, die einen deutlich höheren Lohn erhalten, verstoßen haben.

    Der Putenmastbetrieb Grotelüschen, dessen Geschäftsführer der Ehemann der Ministerin ist, ist mit einer Einlage von etwa 2 Millionen Euro als Gesellschafter an dem Schlachtbetrieb Geestland beteiligt. Im Sommer 2010 war der Vorwurf wegen Tierquälerei gegen einen der Abnehmerbetriebe der Grotelüschen-Küken und somit auch gegen die Ministerin laut geworden, sie hatte ihn nie ernsthaft entkräften können. Ökonomische Interessen sollen auch hinter diesen neuerlichen Vorfällen stecken, denn es sind die Eigentümer der Betriebe, meint die Wildeshauserin Kreszentia Flauger, die von Billiglöhnen profitieren und auf Kosten der hart arbeitenden Menschen ganz hemmungslos ihren Gewinn maximieren.

    „Es ist nicht zu fassen, dass unsere Landwirtschaftsministerin schon wieder zeigt, dass sie auf Grund ihrer privatwirtschaftlichen Verstrickungen offenbar nicht dazu in der Lage ist, ihr Amt unabhängig und integer auszuüben“, kommentiert die Fraktionsvorsitzende Flauger die Enthüllungen. „Ich frage mich inzwischen wirklich, wozu das „C“ im Namen der CDU noch steht, wenn selbst eine Ministerin nach dem Vorbild christlicher Nächstenliebe augenscheinlich weder die Interessen der tierischen, noch die der menschlichen Geschöpfe schützt und zum Maßstab ihres Handelns macht, sondern nur ihren Gewinn maximieren will. Ministerpräsident McAllister muss endlich einsehen, dass eine Lobbyistin der industriellen Massentierhaltung als Tierschutzministerin nicht taugt und sie endlich entlassen.“ Die Landtagsfraktionsvorsitzende wird die weitere Entwicklung dieses Falls, um den sich jetzt die Staatsanwaltschaft kümmert, aufmerksam verfolgen. Grotelüschen selbst hüllte sich indes in Schweigen.


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    „Kommunen stehen im Regen!“


    DIE LINKE macht vor dem Rathaus in Wildeshausen auf die Probleme der Städte und Kommunen aufmerksam


    Katharina Lindner M. A., 04.11.2010

    Es fällt ein kühler Nieselregen, der in kurzer Zeit die Pappkartons, die vor dem Stadthaus zu einer mannshohen Pyramide aufgeschichtet sind, durchweicht. Begriffe wie Schwimmbäder, Museen, Krankenhäuser, ÖPNV und Schulgebäude sind darauf zu lesen. Bausteine einer funktionierenden und attraktiven Stadt oder Gemeinde, die zunehmend aus Geldnot dem Ausverkauf an die Wirtschaft oder der Vernachlässigung anheim gegeben werden. Die schwarz-gelbe Politik in Berlin und Hannover behandelt die Kommunen als widerwillig geduldete Stiefkinder und lässt damit auch die Bürgerinnen und Bürger im Regen stehen.


    Der Ortsverband Wildeshausen der Linken hat am heutigen Donnerstag, den 04.11.2010 diese Aktion auf dem Marktplatz der Stadt veranstaltet, um auf die Not der Kommunen und Städte aufmerksam zu machen. Das von vielen Seiten nachgeplapperte Gerede vom angeblichen Ende der Krise täusche nicht darüber hinweg, dass viele Kommunen und Städte sich nach wie vor in finanziell katastrophalen Situationen befänden und zum Teil nicht mehr wirklich handlungsfähig seien. Oft sehen sähen Kommunen sich dazu genötigt, Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge, kulturelle Begegnungsorte und Freizeiteinrichtungen zu privatisieren. Sparzwang und Privatisierungswahn führten schlussendlich dazu, dass die kommunalen Vertreter immer weniger zu entscheiden hätten.


    „Für die Demokratie ist diese Entwicklung eine große Gefahr“, erklärt Flauger, „denn es sind nach einem Verkauf gewiss nicht mehr die Interessen der Menschen, die eine Rolle bei Entscheidungen spielen. Privatisierungen vermindern die Einflussmöglichkeiten der regionalen Politik und schwächen somit auch die Mitwirkungsmöglichkeiten der Menschen. Profitstreben Einzelner tritt an die Stelle des Wohls aller. Es ist dann auch kein Wunder, dass mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger sich enttäuscht und resigniert von der Politik abwenden und überhaupt nicht mehr wählen gehen.“


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    Ortsverband besucht die streikenden Atlas-Kollegen


    Holger Gerdes, 27.07.2010

    Die Genossen aus Wildeshausen besuchten die streikenden ArbeitnehmerInnen des Atlas Werkes in Ganderkesee.


    Im Gespräch mit den Streikposten vor Ort konnten sich die Linken ein genaues Bild der Situation machen. Die LINKEN aus Wildeshausen sprachen hierbei ihre uneingeschränkte Solidarität gegenüber den ArbeitskämpferInnen aus.





    Kreszentia Flauger besucht Mehrgenerationenhaus und Krandelbad


    Katharina Lindner M. A., 16.09.2010

    Die Landtagsfraktionsvorsitzende der Linken, Kreszentia Flauger, hatte heute zwei Termine in ihrer Heimatstadt Wildeshausen auf dem Plan. Sie besuchte das Mehrgenerationenhaus und das Schwimmbad am Krandel, um sich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.


    Zunächst besuchte sie das Mehrgenerationenhaus und führte mit Sandra Scholz vom Team des Mehrgenerationenhauses und Herrn Brinkhus vom DRK-Ortsverein ein Gespräch über die Arbeit vor Ort, aber auch über die fragwürdig gewordene Zukunft der Einrichtung. Helle Räume, liebevoll eingerichtet – das Mehrgenerationenhaus präsentiert sich offen und freundlich. Jede/r Interessierte kann dort zu den Öffnungszeiten hinkommen, um dort bei einem Gespräch einen Kaffee zu trinken und sich über die Angebote zu informieren. Zahlreiche und vielfältige Angebote werden den Bürgerinnen und Bürgern hier gemacht, beispielsweise eine Hausaufgaben- oder Ferienbetreuung für Kinder, Computerkurse für ältere Menschen oder unterhaltsame Treffen von Interessengruppen unterschiedlichen Alters, etwa Müttern mit Kindern oder Senioren zu kurzweiligen Skatrunden. Auch verschiedene Selbsthilfegruppen können besucht werden. Für die Menschen, die in Wildeshausen und Umgebung leben, ist dieses Haus eine wertvolle Möglichkeit, soziale Kontakte zu pflegen, auch schafft es – wie der Name sagt - eine Verbindung zwischen den Generationen und bietet praktische Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen an.


    Die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser, von denen es in Deutschland ca. 500 gibt, steht jedoch auf der Kippe: Ende des Jahres wird die Bundesförderung eingestellt, was einen erheblichen Einbruch in der Finanzierung und Unterhaltung dieser wichtigen Institution bedeutet. Auch in Wildeshausen stehen die Mitarbeiter ratlos vor der Frage, was danach werden soll, denn es werden 40.000 Euro bei einem Jahresetat von nur 70.000 Euro fehlen. Dabei ist das Mehrgenerationenhaus für die Stadt Wildeshausen und die Gesellschaft von großer Bedeutung, es muss, so meint Kreszentia Flauger, um jeden Preis erhalten bleiben. Die zahlreichen Angebote sind für viele Menschen äußerst wichtig, beispielsweise für Familien, die auf die Kinderbetreuungsmöglichkeiten angewiesen sind. Aus diesem Grund hat die Landtagsabgeordnete dem Team des Mehrgenerationenhaues zugesagt, sie werde dieses Problem in die Haushaltsdebatte im Niedersächsischen Landtag einbringen. Sie werde sich dafür einsetzen, erklärte Flauger, dass Lösungsmöglichkeiten gefunden werden, um das Mehrgenerationenhaus auch in Zukunft zu erhalten.


    Der zweite Termin am heutigen Tage führte Flauger ins Krandelbad, um sich gemeinsam mit Hans Ufferfilge, dem Leiter des Fachbereichs für Innenangelegenheiten der Stadt Wildeshausen, vor Ort die Gegebenheiten anzuschauen. Der ausgesprochen desolate Zustand des Hallenbads wird, meint Flauger, vor allem im unterirdischen Bereich offensichtlich, stellenweise sind die Leitungssysteme inzwischen der völligen Verrottung anheimgefallen. Ein Zustand, der seit über zehn Jahren nicht wirklich behoben wird, denn so lange schon werden gelegentlich winzige Beträge in die Reparatur gesteckt, ohne eine grundlegende Entscheidung für eine endgültige Lösung zu treffen. „Stück- und Flickwerk betreibt man dort halbherzig“, kritisierte die Landtagsabgeordnete, „was betriebswirtschaftlich völliger Unfug und für die Mitarbeiter des Bades und die zuständigen Verantwortlichen der Stadt eine Zumutung ist.“ Hans Ufferfilge lehne inzwischen die Verantwortung für das Bad, das Gefahr läuft, jederzeit geschlossen zu werden, ab.


    Die Entscheidung für einen Neubau oder eine Sanierung ist dringend. Welche dieser beiden Lösungen die bessere ist, vermag Kreszentia Flauger nicht zu beurteilen, klar für sie ist aber in jedem Fall: Nach über zehn Jahren des „Herumeierns“ muss jetzt endlich eine Lösung her. Jeden Tag könne wieder etwas kaputt gehen, was eine Schließung nach sich ziehen würde. Als Kreisstadt braucht Wildeshausen jedoch ein Schwimmbad. „Eine solche Einrichtung ist bedeutsam für die Menschen“, weiß Flauger, „beispielsweise bietet sie Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu treffen, Sport zu treiben, die Freizeit sinnvoll zu gestalten.“ Den gegenwärtigen Zustand sieht sie als unhaltbar an.


    Für die Neugestaltung – ob im Rahmen einer Sanierung oder eines kompletten Neubaus – fordert Flauger eine Lösung, die energetisch auf dem Stand der Zeit ist. Die Verwendung energiesparender Anlagen, am besten unter Nutzung erneuerbarer Energien, sei unabdingbar, um die laufenden Kosten niedrig zu halten und die Umwelt zu schonen.



    Anmerkung der Redaktion:

    Kreszentia Flauger wurde begleitet von Hans-Georg Meier, Geschäftsführer des Ortsverbandes Wildeshausen.

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    Ein Jahr Ortsverband Wildeshausen: Rückblick und Ausblick


    Katharina Lindner M. A., 04.09.2010

    Der erste Geburtstag eines Kindes wird gebührend gefeiert und meistens ist die ganze Familie aus dem Häuschen. Das erste sonnige Lächeln? Wunderbar! Das erste Wort? Wahnsinn! Die ersten wackligen Schritte an Mamas oder Papas Hand und schließlich allein? Grandios!


    Nicht anders erging es den Linken im Oldenburger Land, als ihr Ortsverband Wildeshausen in dieser Woche seinen ersten Geburtstag beging. Die Genossinnen und Genossen hatten am Samstag zu einem Frühstück ins Wahlkreisbüro der Landtagsabgeordneten Kreszentia Flauger eingeladen, um in lockerer Runde zu plaudern und mit einem Becher Kaffee zu früher Stunde auf die Erfolge des jungen Ortsverbandes anzustoßen. Viele feierfreudige Gäste waren der Einladung nachgekommen.

    Der Ortsverband Wildeshausen gründete sich am 01.09.2009, als ersichtlich wurde, dass immer mehr Menschen das Bedürfnis hatten, nicht nur im Landkreis Oldenburg, sondern auch direkt in Wildeshausen linksaktiv zu sein und auch regionalspezifische politische Themen zu bearbeiten. Sven Debicki wurde einstimmig zum Ortsverbandssprecher gewählt. [...]


    vollständiger Artikel [hier klicken]



    Symbolisches Nein – Kreszentia Flauger verweigert Annahme des Sparpakets


    Katharina Lindner M. A., 31.08.2010

    Kreszentia Flauger (MdL)

    Die Landtagsabgeordnete Kreszentia Flauger lehnt das Sparpaket vor dem Ortsschild ihrer Heimatstadt ab.


    Mit dieser symbolischen Geste möchte sie sich nicht nur gegenüber der Bundesregierung deutlich gegen die geplanten Sparmaßnahmen aussprechen, sondern die Bürgerinnen und Bürger auffordern, ihre Stimmen zu erheben. „Der Protest gegen das Sparkpaket muss weitergehen und noch lauter werden“, so Flauger. „Es ist die Krönung der Zumutungen, die den Menschen von Seiten der Politik in den letzten Jahren auferlegt worden sind. Die Ärmsten der Armen werden immer weiter ausgequetscht und das Volk soll für eine Krise bezahlen, die es nicht verursacht hat.“


    Das im Juni 2010 von der Bunderegierung veröffentlichte Dokument, das den euphemistischen Namen „Sparpaket“ trägt, soll in den nächsten vier Jahren 80 Milliarden Euro einsparen und so den nicht zuletzt durch das Bankenrettungspaket in gefährliche Schieflage geratenen Bundeshaushalt sanieren. „Ein Sozialkürzungspaket ist es vor allem“, widerspricht die Landtagsfraktionsvorsitzende Kreszentia Flauger dem Vizekanzler Westerwelle, der dieses größte Bündel finanzpolitischer Maßnahmen in der Geschichte der Bundesrepublik für „ausgewogen, gerecht und fair“ hält. Das Sparpaket sieht sich seit seiner Verkündung harter Kritik ausgesetzt, die nicht nur aus der politischen Opposition sowie von den Bürgerinnen und Bürgern, sondern teilweise auch aus den eigenen Kreisen zu hören ist.


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    Zur Person


    NWZ Kreiszeitung Seite 31, 16.08.2010

    KRESZENTIA FLAUGER, die Vorsitzende der Landtagsfraktion der Linken aus Wildeshausen und ihr Fraktionskollege HANS-HENNING ADLER (links) haben an der Gedenkstätte Esterwegen einen Kranz zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus niedergelegt, die in den Jahren 1933 bis 1945 in dem Konzentrationslager bei Papenburg inhaftiert worden waren. Zahlreiche Menschen hatten hier den Tod gefunden. Flauger war nach dem Gang über einen der Friedhöfe und dem Besuch der Ausstellung tief betroffen: „Die Grausamkeiten, die hier stattgefunden haben, sind unfassbar. Umso wichtiger ist es, jedem neuerlichen Aufflackern nationalsozialistischer Bestrebungen sofort vehement entgegenzutreten.“

    weiterer Artikel - [hier klicken]




    Meier führte die LINKEN an


    Holger Gerdes, 31.07.2010

    Linken-Geschäftsführer Hans-Georg Meier aus Wildeshausen führte für die LINKEN den Protestzug "Bunt statt Braun" an.


    Als örtlicher Gastgeber konnte er Genossinnen und Genossen der Kreisverbände Delmenhorst, Diepholz, Oldenburg, Vechta, Wilhelmshaven sowie die Linke Alternative Delmenhorst begrüßen.


    "Ich bin froh, dass sich die Wildeshausener über Parteigrenzen hinweg so eindeutig gegen das braune Gedankengut gewehrt haben", so Meier am Ende des Protesttages.


    weitere Berichte - [hier klicken]




    Verpflegung für Gegendemonstranten am 31.07. in Wildeshausen


    Holger Gerdes, 27.07.2010

    „Nach der Demo sollte uns keiner hungrig verlassen“, meint Kreszentia Flauger und stellt ihre Büroräume in der Sögestraße 10 für eine Verpflegungsstation zur Verfügung. Ab 13:00 Uhr werden dort dann 100 Portionen Erbsensuppe ausgegeben. Mineralwasser ist natürlich ebenfalls reichlich vorhanden.


    Die Landtagsabgeordnete Flauger freut sich auf viele Besucher, welche sich aktiv für ein friedvolles und tolerantes Zusammenleben in Wildeshausen eingesetzt haben, und hofft, dass sich auch so eine Art Nachbetrachtung bzw. Kritikmanöver der TeilnehmerInnen beim Essen ergibt.


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    Brunkhorst (FDP) war für Bürger nicht erreichbar


    Holger Gerdes, 26.07.2010

    Trotz regulärer Öffnungszeit war die Tür des Büros der FDP-Bundestagsabgeordneten Angela Brunkhorst verschlossen.


    Interessiert sich Frau Brunkhorst nur für die Atomlobby der Energieversorger, oder warum sonst hatte Sie kein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger in Ihrem Wahlkreis?


    Der Verein für Ganzheitliches Lernen e. V. organisierte in Wildeshausen die Campact Aktion „Atom-Alarm“. Rund 50 Teilnehmer trafen sich pünktlich um 11:00 Uhr in der Sonnenstraße. Mit Pfeifen, Tommeln und Trompeten schlugen die Demonstranten lautstark Atom-Alarm. „Gerne hätte ich gewusst, wie Frau Brunkhorst ganz persönlich zur Atomkraft steht“, so der Organisator Alexander Grote. Da er das Aktionsplakat nun nicht überreichen konnte, wurde das Plakat kurzerhand an die Eingangstür befestigt.


    Wenn Volksvertreter für die Sorgen und Nöte der Bürger kein Gehör mehr haben, vielleicht sogar extra auf Tauchstation gehen, dafür aber reine Klientelpolitik betreiben, dann sind die Umfragewerte von 4%, wie im Falle der FDP, noch zuviel“, kommentierte die LINKEN Kreischefin Katharina Lindner das Verhalten von Brunkhorst.

    Bürger gegen Atomkraft vor dem Abgeordnetenbüro von Angelika Burkhorst (FDP)

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    Extra-Sprechstunde für EWE-Kunden


    Holger Gerdes, 20.07.2010


    Mittwoch, 21.07.2010 10:00 - 13:00 Uhr

    im Büro Sögestraße 10 in Wildeshausen


    Die EWE reagierte jetzt auf das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH). Mit einem Schreiben informierte der Gasversorger die Verbraucher über die geänderten Vertragsbedingungen.


    Eine Pflicht zur automatischen Rückerstattung sieht die EWE nicht, obwohl 85 % der Verbraucher ihren Rückerstattungsanspruch mit großer Erfolgsaussicht beantragen könnten.


    Kreszentia Flauger, die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag, nimmt sich diesem Problem an und bietet deswegen eine Extra-Sprechstunde für EWE-Kunden an.


    "Es darf nicht angehen, dass die EWE ihre starke Marktposition ausnutzt und den Verbrauchern das zuviel gezahlte Geld vorenthält", kommentierte Flauger das Verhalten des Energieversorgers.


    >>> zur Wegbeschreibung (Google.Maps)



    Atom - Alarm in Wildeshausen


    Quelle: Verein für Ganzheitliches Lernen e.V., 19.07.2010

    bitte anklicken

    Am Montag, den 26. Juli schlagen Menschen überall im Land vor den Wahlkreisbüros ihrer Abgeordneten unüberhörbar Alarm – mit Trommeln, Töpfen, Rasseln und Pfeifen. Der Atom-Alarm ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Aktionen in den Wahlkreisen der Parlamentarier. Unser Ziel: Dass möglichst viele Abgeordnete am Ende eines „heißen Sommers“ nach Berlin zurückkehren und Kanzlerin Merkel mitteilen: „Längere Laufzeiten? Die fliegen mir daheim im Wahlkreis gehörig um die Ohren – das kann ich nicht mittragen!“


    Gemeinsam mit Campact organisiert der Verein für Ganzheitliches Lernen e.V hier in unserem Wahlkreis einen Atom-Alarm vor dem Büro von Angelika Brunkhorst/FDP: wir treffen uns am Montag, den 26. Juli um 11 :00 Uhr in der Sonnenstraße 1, 27793 Wildeshausen und schlagen dort lautstark Alarm. Anschließend übergeben wir die Campact-Erklärung gegen ein Comeback der Atomkraft, die bereits von über 150.000 Menschen unterzeichnet wurde.


    Vollstandiger Aufruf - [hier klicken]




    Bunt statt Braun: Wildeshausen gegen Rechtsextremismus


    Bündnis: „Bunt statt Braun: Wildeshausen gegen Rechtsextremismus“, 16.07.2010

    Für Sonnabend, den 31. Juli 2010, hat sich die rechtsextreme Deutsche Volksunion (DVU) in Wildeshausen angekündigt. Auf dem Wildeshauser Marktplatz möchte sie eine Kundgebung zum Thema „Soziale Gerechtigkeit“ durchführen. Um deutlich zu machen, dass Rechtsextremismus in Wildeshausen nichts zu suchen hat, hat sich kurzfristig ein breites Aktionsbündnis formiert.


    Dieses Bündnis umfasst das gesamte demokratische Parteienspektrum sowie Kirchen und Vereine. Es möchte den Rechtsextremen ein buntes und tolerantes Wildeshausen entgegenstellen. So ist eine friedliche Gegendemonstration in der Wildeshauser Innenstadt geplant, die zeigen soll, dass für braunes Gedankengut in Wildeshausen kein Platz ist. Die Pluralität des in dieser Form einzigartigen Bündnisses setzt ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung und Intoleranz. Ziel ist es, alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von politischer Orientierung, Geschlecht, Konfession oder Alter zur Beteiligung am bunten und kreativen Protest zu animieren.


    Die DVU hat in letzter Zeit vor allem durch Überlegungen zu einer möglichen Kooperation mit der ebenfalls rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) auf sich aufmerksam gemacht. Innerhalb der NPD läuft derzeit sogar eine Mitgliederbefragung zu einer möglichen Fusion mit der DVU. Diese versucht, sich mit einem bürgerlichen Image zu umgeben und beansprucht für sich, die „neue Rechte“ zu sein. So werden Themen, die im Fokus der Öffentlichkeit stehen, aufgenommen und im Sinne ihrer rechten Ideologie umgedeutet.


    Genauere Informationen zur friedlichen Gegendemonstration werden in Kürze folgen.


    Diese Institutionen beteiligen sich am Bündnis „Bunt statt Braun: Wildeshausen gegen Rechtsextremismus“ und rufen zur Teilnahme an der Demonstration auf: Bündnis 90/Die Grünen Wildeshausen, CDU Wildeshausen, DIE LINKE. Oldenburg-Land,Evangelische Kirche Wildeshausen, FDP Wildeshausen, HGV Wildeshausen, Katholische Kirche Wildeshausen, Rentnerinnen und Rentnerpartei Wildeshausen, SPD Wildeshausen, UWG Wildeshausen, Verkehrsverein Wildeshausen, VfL Wildeshausen, SC Wildeshausen und der Stadtelternrat der Stadt Wildeshausen.


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    Katasteramt Wildeshausen vor Schließung?


    Holger Gerdes, 15.06.2010

    CDU-Landesinnenminister Schünemann plant eine Zentralisierung der Katasterverwaltung an. Damit ist ein weiterer Personalabbau von 300 Stellen verbunden. Es ist nicht der erste Stellenabbau, bereit jetzt werden nur noch 25% der Dienstleistungen durch die Behörde selbst erledigt. Der überwiegende Teil der Arbeit wurde auf Fremdanbieter übertragen, was bereit einen erheblichen Stellenabbau zur Folge hatte.


    Katharina Lindner

    „Das Nachsehen haben aber nicht nur die Beschäftigten der Dienststelle, es sind natürlich auch die Bürger, die immer weitere Wege zu ihrer Behörde auf sich nehmen müssen. Schünemann verabschiedet sich von einer bürgernahen Verwaltung“, so Kreisverbandssprecherin Katharina Lindner.


    Es ist zu befürchten, dass die Region systematisch geschwächt wird, zumal in Wildeshausen bereits die Außenstelle der Landesschulbehörde geschlossen wurde.


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    Mit roter Fahne und klaren politischen Forderungen zur Maidemonstration


    Katharina Lindner M. A., 01.05.2010

    Bild: Katharina Lindner

    Kreszentia Flauger aus Wildeshausen marschierte mit: Am 01. Mai ließ es sich die Landtagsabgeordnete nicht nehmen, die alljährliche Demonstration durch die Oldenburger Innenstadt zu begleiten. Fröhlich leuchtete ihre rote Jacke, hoch hielt sie im Kreise ihrer Genossinnen und Genossen die Flagge, die abenteuerlustig über die Köpfe hinweg wehte. Während der anschließenden Kundgebung sprach die Politikerin mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, immer ganz nah an den Menschen, mit denen sie scherzte, diskutierte, redete und sich austauschte.


    „Das Volk lässt sich diese Politik, die in den letzten Jahren die Menschen und ihre Arbeitskraft auf das Heftigste verhöhnte, nicht mehr gefallen“, weiß Flauger, die sich als Linke für die Einführung eines Mindestlohns, die Eindämmung prekärer Arbeitsverhältnisse und die Abschaffung der Hartz-Gesetzgebung einsetzt. „Immer mehr Menschen erkennen, wem sie diese Entwicklung hin zu menschenunwürdigen und unsozialen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu verdanken haben. Die Arbeitsmarktpolitik muss endlich ihre Aufgabe, für würdige, sichere und anständig bezahlte Arbeit und deren gerechten Verteilung zu sorgen, wahrnehmen, anstatt sich weiterhin dem Diktat der uneingeschränkten Wirtschaft zu beugen.“


    Weiterer Bericht von der Maikundgebung [hier klicken]

    Bericht von DIE LINKE. Hude [hier klicken]

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    Kreszentia Flauger hospitiert im Kindergarten


    Katharina Lindner M. A., 17.03.2010

    Die Landtagsfraktionsvorsitzende Kreszentia Flauger besucht am 22.03.2010 den Evangelischen Kindergarten „Sternschnuppe“ in Wildeshausen, um Informationen über die erzieherische Arbeit vor Ort zu erhalten.


    Von 8.00 bis 12.00 Uhr wird sie in den Kindergruppen hospitieren und sich anschließend mit der Leiterin Kerrin Mellmann zu einem Gespräch treffen. Ziel des Besuchs sei es, zu erfahren, mit welchen Problemen die Mitarbeiter bei der Betreuung, Erziehung und Bildung der Kinder auf Grund der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben und wo sie dringenden Handlungsbedarf sehen.


    „Wenn ich genau weiß, welche Umstände, Erfahrungen und Schwierigkeiten es gibt, kann ich die Vorstellungen der Erzieherinnen und Erzieher in die Politik hineintragen“, begründet Flauger ihr Engagement. Der Kindergarten „Sternschnuppe“ ist eine integrative Einrichtung, in der 99 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren und 14 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren in sechs altersgemischten Gruppen betreut werden.


    Der Besuch weiterer Kindertagesstätten im Landkreis Oldenburg, kündigte Flauger an, sei für den Mai geplant.


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    Politische Effekthascherei


    geschrieben von Hans-Georg Meier, 27.02.2010

    Stellungnahme zum Kommentar von 27.02.2010 in der Wildeshauser Zeitung


    Sehr geehrter Herr Henke,
    Sehr geehrte Frau Brunkhorst,
    Sehr geehrte Frau Grotelüschen,
    Sehr geehrter Herr Oertel,

    es ist betrüblich, wie in den Medien und von den gewählten Volksvertretern das heikle Thema Afghanistan behandelt wird. In der Privatwirtschaft hätte man entsprechende Eigenmächtigkeiten eines Firmenangehörigen mit so weiten ökonomischen und rufschädigenden Wirkungen mit der fristlosen Kündigung quittiert.

    Eine Diskussion wäre gar nicht von Nöten, wenn sich die Parteien und Parlamentarier nicht über das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hinweggesetzt hätten. Der Angriffskrieg in Afghanistan wird permanent durch Wortgeeiere geschönt. Ein Einsatz der Bundeswehr ausserhalb der Grenzen des Bundesgebietes ist laut Verfassung nicht statthaft oder nur, wenn Parlament und Bundesrat mit 2/3 Mehrheit den „Verteidigungsfall“ festgestellt hat. Dies ist durch den Bundespräsidenten im Bundesgesetzblatt festzustellen. Wie man sieht müssen drei Kontrollgremien unserer parlamentarischen Organe dieses beschliessen. Bis heute ist dies nicht erfolgt und legalisiert diesen „Krieg“ nicht. Auch die eigene Bevölkerung trägt laut neuesten Umfragen das Mandat nicht. Deshalb, liebe Volksvertreter, haben Sie wieder einmal entgegen Ihres Auftrages des Wählers ge- handelt. Daher fordern wir Sie auf Ihre Mandate denjenigen zur Vefügung zu stellen, die Willens sind den Wählerauftrag zu erfüllen.

    Zu Ihrem Kommentar , Herr Henke , nur einige Sätze : Nehmen Sie Ihren Leserauftrag ernst und handeln Sie nach dem, Ihnen im Grundgesetz verbrieften Recht, die Pressefreiheit auszuüben. Meinungsmache ist nicht gefragt, sondern journalistische ,unvoreingenommene, wertungsfreie Berichterstattung steht dem Leser zu.

    Unsere Partei hat Taktgefühl und wird nie mit dem Andenken der Toten populistische Effekthascherei betreiben. Eine Entschuldigung und geldwerte Wiedergutmachung sehen wir jedoch als menschenverachtendes Verhalten an. „Gewissen ist gefragt“.



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    Ortsverbandssitzung in Wildeshausen


    geschrieben von Hans-Georg Meier, 05.02.2010

    Zur Ortsverbandssitzung und politischem Stammtisch lädt am 12.2.2010 um 19.00 Uhr die Linke in Wildeshausen ein. In dieser offenen Sitzung sollen kommunale Themen diskutiert werden.


    Der Sprecher des OV Sven Debicki dazu: "Politik muss transparent sein, daher veranstalten wir die Sitzung in der Öffentlichkeit. Interessierte sind herzlich willkommen mit den Parteimitgliedern und unserer Landtagsabgeordneten Frau Kreszentia Flauger (MdL und Fraktionsvorsitzende der Linken im niedersächsischen Landtag) zu diskutieren."


    Veranstaltungsort ist die Trattoria Il Salento in der Sögestr. 22 in Wildeshausen.





    Leserbrief zum Artikel vom 10.12.2009 Wildeshauser Zeitung


    geschrieben von Hans-Georg Meier, 10.10.2009


    Liebe Unbekannte !


    Es ist nicht sinnvoll mit blindem Aktionismus und krimineller Energie eure Meinung kundzutun. Für eine kostenlose Bildung für alle wird in der Politik bereits gestritten und man kämpft um jede Unterstützung für dieses Ziel. Unsere Partei setzt sich bereits mit vollem Elan für dieses Recht ein. Wenn Ihr unsere Sache unterstützen wollt, würden wir uns lieber über eine entsprechende Arbeit in unserer Partei freuen, als die Sache durch diese Schmierereien zu gefährden. Denn so kostet es den Steuerzahler mehr und das Ziel rückt immer weiter weg. Nur gemeinsam ist man stark !!!


    Hans-Georg Meier

    DIE LINKE. Ortsverband Wildeshausen

    hans-georg.meier@dielinke-oldenburg-land.de





    Katharina Lindner, Autorin

    Kreszentia Flauger überreicht Spende und spricht mit Vorsitzenden der Wildeshauser Tafel e.V.


    geschrieben von Katharina Lindner, (Foto), 15.09.2009

    Am 14.09.09 traf sich Kreszentia Flauger mit Martina Zahl, der 1. Vorsitzenden, und Thomas Trüper, dem 2. Vorsitzenden der Wildeshauser Tafel. Sie besichtigte die Räumlichkeiten der Tafel, sprach mit den beiden Vorsitzenden über die Arbeit des Vereins und überreichte eine Spende des Fördervereins Minna Faßhauer e.V. in Höhe von 500,- Euro.


    Das Geld, das für die Reparatur von Kühlgeräten und weitere Kühleinrichtungen verwendet werden soll, stammt aus dem Spendentopf, in den die Landtagsfraktionsmitglieder ihre Diätenerhöhungen einzahlen. Die Tafel in Wildeshausen wird von zahlreichen Firmen aus der Region tatkräftig unterstützt, erfuhr Flauger. Nichtsdestotrotz fehlt es an allen Ecken und Enden: „Freiwillige Mitarbeiter kann man nie genug haben“, erklärte Martina Zahl. „Und auch Geld- und Lebensmittelspenden helfen uns weiter, denn nicht immer reichen die zur Verfügung gestellten Nahrungsmittel aus.“ So wäre der Verein sehr dankbar, wenn Privatpersonen Obst- und Gemüse aus dem heimischen Garten spenden würden.


    „Die sechzig ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel in Wildeshausen“ geben an 1.176 Personen Lebensmittel aus, was eine erschreckend hohe Zahl ist“, so die Fraktionsvorsitzende Flauger. „Es ist bewundernswert und toll, dass es Menschen gibt, die diese Arbeit leisten, aber für unser Land ist es eine Schande, dass es Einrichtungen dieser Art überhaupt geben muss, während der Staat sich immer weiter aus der Verantwortung zieht.“


    Auf dem Foto v.l.n.r.: Kreszentia Flauger, Martina Zahl, Thomas Trüper

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    Holger Gerdes

    DIE LINKE in Wildeshausen


    geschrieben von Holger Gerdes, 12.09.2009



    Am Infostand auf dem Marktplatz unterstützten 13 Genossinnen und Genossen unserern Direktkandidaten Edgar Di Benedetto, um die Mitmenschen über die Möglichkeiten einer wirklich sozialen Politik aufzuklären.


    In der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr wurden rund 400 Wahlkampfzeitungen verteilt. Die Landtagsfraktionsvorsitzende Kreszentia Flauger und die Kreisverbandssprecherin Katharina Lindner sorgten für musikalische Unterhaltung, wobei sie von Hartmut Rosch auf der Gitarre begleitet wurden.


    "Wahlkampf im Landkreis Oldenburg macht besonders viel Spaß", so Edgar Di Benedetto und freute sich über die herzliche Aufnahme der Wildeshausener.


    Der frisch gegründetet Ortsverband DIE LINKE. Wildeshausen bedankt sich bei allen Mitwirkenden für diese tolle Aktion und betont besonders, dass der Direktkandidat Markus Schalk aus dem Nachbarwahlkreis Cloppenburg - Vechta ebenfalls mit seinem Sachverstand zur Verfügung stand.




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    Holger Gerdes

    Wildeshausen: Stimmen für den Mindestlohn


    geschrieben von Holger Gerdes, 12.09.2009



    Gesetzlicher Mindeslohn ist auch in Wildeshausen ein Thema.


    Pünktlich um 14:00 Uhr stand eine Wahlurne für die Stimmkarten auf dem Marktplatz bereit. Die Wildeshausener nutzen ihre Chance und stellten sich in die Reihe, um ihre Stimmkarten auszufüllen und einzuwerfen.





    DIE LINKE unterstüzt ausdrücklich diese Aktion:


    Kreszentia Flauger (MdL) Chefin der Linksfraktion im Landtag aus Wildeshausen und der Direktkanditat Markus Schalk aus Goldenstedt stimmten selbstverständlich für den Mindestlohn.


    "Die Zeit ist schon lange reif für den Mindestlohn", verkündete Kreszentia Flauger bei ihrer Stimmabgabe.


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    LINKE gründet Ortsverband in Wildeshausen


    Pressemitteilung Kreszentia Flauger, 01.09.2009

    Als Sprecher wurde der 32-jährige Wildeshauser Polizeibeamte Sven Debicki (Bild) gewählt. "Jetzt haben wir auch eine örtliche Struktur in Wildeshausen", freut sich Debicki. Damit könne die LINKE noch mehr als bisher in der Kreisstadt präsent und aktiv sein.


    Holger Gerdes, Sprecher des Kreisverbandes Oldenburg-Land, kündigte an, dass sich voraussichtlich im Herbst ein weiterer Ortsverband der LINKEN in Hude konstituieren werde.


    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gründungsversammlung diskutierten aus Anlass des gewählten Gründungstermins, des 70. Jahrestags des deutschen Einmarschs in Polen, auch über die deutsche Geschichte. Die ebenfalls anwesende Wildeshauser Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Niedersächsischen Landtag, Kreszentia Flauger, hatte bewusst diesen Termin für die Ortsverbandsgründung festgelegt und begründete diese Entscheidung: "Wir dürfen nie vergessen, dass Deutschland aus seiner Geschichte heraus mehr als andere Länder Verantwortung für die Verhinderung weiterer Kriege trägt. Für uns als LINKE ist das Grund und Auftrag, Kriegseinsätze der Bundeswehr konsequent abzulehnen."


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    Hans-Georg Meier

    „Ich bin ein Alibibürger“


    geschrieben von Hans-Georg Meier (Foto), 01.07.2009


    Mein Name ist Hans-Georg Meier und ich bin Mitglied der Partei DIE LINKE und vor allem


    „Ich bin ein Alibibürger“


    Vor einigen Monaten wurde von der Stadt Wildeshausen ein Aufruf gestartet sich am Demografiepakt Wildeshausen zu beteiligen.


    Ich fühlte mich engagiert bei diesem Projekt mitzuarbeiten. Doch jetzt erfahre ich aus der Zeitung, das unsere tätige Mithilfe als Forum bezeichnet wird und wieder einmal sauer gezahltes Geld des Steuerzahlers aus dem Fenster geworfen wird. In mittlerweile 3 Sitzungen in einem viel zu langen Zeitraum wurde ein Fragenkatalog erarbeitet der meiner Ansicht nach gute reale Erkenntnisse hätte erbringen können. Diese Fragen wurden von der angehenden Doktorandin der empirischen Soziologie Katharina Lindner, verfasst, die in unserem Städtchen arbeitet und politisch aktiv ist. Der Katalog beinhaltete die Anregungen der Arbeitsgruppe „Junge Menschen“. Die Erkenntnisse wären die gleichen gewesen, wie eine Umfrage durch ein unabhängiges Institut, welches die Fragen des Umfeldes in Wildeshausen gar nicht kennt. Wenn die ganze Sache von vornherein abgekaspert war, was soll dann dieser Aufruf. Liebe Frau Goosemann, lieber Herr Rollie, brauchten Sie ein Alibi für Ihre falschen Ansichten von Demokratie? Ich gedenke nicht als Alibi für solch eine Geschichte herzuhalten. Und lieber Herr Dr.Holl aus Ludwigsburg: Ich werde mir Ihr Konzept genauestens anschauen. Und wenn ich irgendwo Parallelen zu Ihren 126 anderen Leitbildern erkennen werde, sehe ich mich genötigt diese Tatsachen an die Öffentlichkeit zu bringen. Inkompetente Kommunalpolitiker sind kein Freifahrtschein für eine Gelddruckmaschine. Denn wenn ein Kommunalpolitiker solch eine Entfernung zu seinen Wählern hat, dass er nicht mal dessen Wünsche und Fiktionen seiner Stadt kennt, so ist er am falschen Platz. Mit diesem 23.000 € hätte schon wieder einmal eine infrastrukturelle Maßnahme in Wildeshausen durchgeführt werden können. Aber für so was fehlt ja dann das Geld.


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    Sitzverteilung im Stadtrat Wildeshausen

    Sitzverteilung Stadtrat Wildeshausen 2011


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